Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin

Dreißiger-Jahre-Bauten mit modernem Wohnkomfort: GEWOBAG modernisiert weitere Teile der Denkmalschutz-Siedlung Spandau-Haselhorst

Die klare Achitektur des "Neuen Bauens" verbunden mit modernem Wohnkomfort. Fotograf: Klaus Dombrowsky. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/GEWOBAG"

Berlin (ots) -

   Energetische Aspekte werden besonders berücksichtigt 

   14 Millionen Euro fließen in vierten Bauabschnitt 

Die Wohnqualität in Spandau-Haselhorst wird weiter verbessert: Die GEWOBAG hat 368 Wohnungen und eine Arztpraxis des denkmalgeschützten Viertels aus den 30er Jahren auf den Beginn des vierten Bauabschnittes der Modernisierung vorbereitet. Seit Anfang Mai 2008 stehen die ersten Fassadengerüste an den Häusern der Zeilen Lüdenscheider Weg 1/Haselhorster Damm 43 sowie Lüdenscheider Weg 3 bis 11 g (ungerade Hausnummern). Die Fertigstellung der Arbeiten in den Wohnungen und an den Gebäuden plant die GEWOBAG für September 2009.

In diesen vierten Bauabschnitt investiert die GEWOBAG rund 14 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen für die vorangegangenen drei Bauabschnitte mit insgesamt 557 Wohnungen belief sich auf rund 28 Millionen Euro. Die Modernisierung des Wohnviertels läuft seit März 2003.

Mieter profitieren von Energieeinsparpotenzialen

Im Mittelpunkt der jetzt begonnenen Modernisierungsarbeiten stehen die Wärmedämmung des Daches und der Fassaden sowie der Einbau neuer Fenster. Großen Wert legt die GEWOBAG hierbei auf bauliche Energiesparmaßnahmen. Eine besondere Herausforderung stellt die Berücksichtigung des Denkmalschutzes dar: Es gilt, moderne Techniken zur Energieeinsparung mit den Anforderungen aus dem Denkmalpflegeplan zu verbinden. Nach Beendigung der Gebäudemodernisierungen kann der Mieter mit einem Einsparpotenzial an Energiekosten von bis zu 40 Prozent - je nach individuellem Verbrauch - rechnen.

Hervorzuheben bei den qualitativen Aufwertungen im Innenbereich sind neue Bäder, die auf die heutigen Bedürfnissen ausgerichteten Elektroinstallationen sowie die Gestaltung der Küchen. Die Treppenhäuser, Hauseingangsbereiche, Wohnungstüren, Klingel- und Gegensprechanlagen und auch die charakteristischen, großzügigen Außenanlagen werden überarbeitet oder erneuert. Bereiche der Außenanlagen werden in Anlehnung an historische Pläne des Gartenarchitekten Gustav Allinger hergestellt. Die bei vielen Kunden beliebten Dielenböden werden - soweit vorhanden - überarbeitet beziehungsweise neu verlegt. Bei den in der Modernisierung befindlichen Wohnungen handelt es sich um Grundflächen von rund 40 bis 74 Quadratmetern. Nach Beendigung der Maßnahmen beträgt die Nettokaltmiete 6,10 Euro je Quadratmeter bei den kleinen und 5,70 Euro je Quadratmeter bei den großen Wohnungen.

Umfangreiche Mieterinformation steht an erster Stelle

Die Mieter der nun zur Modernisierung anstehenden Häuserzeilen wurden im Januar 2008 zu den bevorstehenden Baumaßnahmen im Detail informiert: Über Art und Umfang der Arbeiten sowie zur Terminplanung und Mietenentwicklung. Mitarbeiter der GEWOBAG MB, der auf Mieterberatung spezialisierten GEWOBAG-Tochtergesellschaft, beraten die Bewohner persönlich zu Fragen rund um Zwischen- und Endumsetzung, Umzugsmanagement, Wohngeldbeantragung und erläutern die Modernisierungsmaßnahmen.

Haselhorst: Ein liebenswertes Viertel mit Geschichte

Ab 1930 entstand das Haselhorster Viertel als Reichsfor-schungssiedlung nach den Planungen der Architekten Walter Gropius und Stefan Fischer, die hiermit einen Wettbewerb gewannen, wie gesundes Wohnen am besten mit wirtschaftlichem Bauen verbunden werden kann. Die Errichtung wurde in acht zeitlich gestaffelten Bauabschnitten zwischen 1930 und 1934 nach Plänen von acht Architekten ausgeführt.

1995 stellte man diese Siedlung wegen ihrer städtebaulichen und wissenschaftlichen Bedeutung unter Denkmalschutz. Grundlage für die Schaffung eines zeitgemäßen Wohnkomforts und der Architektur-Überarbeitung ist ein umfangreicher Denkmalpflegeplan, den die GEWOBAG mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt hat. Charme und Anmutung der 30er Jahre bleiben in moderner Form erlebbar. Architekturdetails wie Hausnummernleuchten, Türknäufe und die Farbgestaltungen der Treppenhäuser, Fassaden, Fenster sowie der Balkone werden stets in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde ausgeführt.

Rund 2.800 Wohnungen werden derzeit von der GEWOBAG in der früheren Reichsforschungssiedlung bewirtschaftet.

Ihr Ansprechpartner:

Volker Hartig
Fon: 030 4708-1521
Fax: 030 4708-1520
E-Mail: v.hartig@gewobag.de

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