INKOTA-netzwerk e.V.

Keine Fashion ohne Fashion Victims! Protestaktion zur Berliner Fashion Week

Berlin (ots) - Zur Eröffnung der 7. Berliner Fashion Week morgen Abend rücken die Aktivisten der Kampagne für Saubere Kleidung mit einer Jubeldemo am Bebelplatz die hässlichen Seiten der Modewelt ins Rampenlicht. Als 'Fashion Victims' machen sie auf die Opfer der Bekleidungsindustrie aufmerksam. In dramatischer Überspitzung und mit provokanten Plakaten schreien sie: "We die for fashion! Wir sind die wahren Fashion Victims!"

"Zur Fashion Week präsentiert sich die Modeindustrie in vollem Glanz und Glamour. An den Arbeits- und Herstellungsbedingungen in den Produktionsländern hat sich aber trotz Ökoprodukten und Social Marketing nichts geändert", sagt Julia Thimm von INKOTA.

Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen sind in der Branche immer noch an der Tagesordnung: Die Arbeiter in der Modeindustrie schuften zu Hungerlöhnen wochenlang ohne Pausen; in der Türkei sterben Angestellte, weil sie Jeans sandgestrahlt haben; chemische Behandlung vergiftet die Umwelt. "Wir fordern schon seit Jahren: Die Modeindustrie muss grundsätzlich ihre Einkaufspolitik ändern, damit Arbeiter nicht weiter ausgebeutet werden", sagt Julia Thimm.

Termin: Die Protestaktion findet am Dienstagabend (06.07.10) um 17.45 Uhr zur Eröffnung der Berliner Fashion Week am Bebelplatz statt.

Pressekontakt:

Julia Thimm
Kampagne für Saubere Kleidung
c/o INKOTA-netzwerk
Chrysanthemenstraße 1-3
10407 Berlin
Mobil: 0179 90 93 684
thimm@inkota.de
www.inkota.de

Original-Content von: INKOTA-netzwerk e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: INKOTA-netzwerk e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: