DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Große Resonanz zu Wettkampfstart

    Lippstadt/Bad Nenndorf (ots) -
    
    34 Mannschaften, rund 600 Starts: Zum Auftakt der NIVEA Trophy
    starteten mehr Rettungssportler als je zuvor am Alberssee /
    Sonderwettkampf für Nachwuchsretter
    
    Regenwolkenfetzen ziehen über den Himmel, einzelne Sonnenstrahlen
brechen sich auf dem Wasser: Morgens um acht Uhr wirkt der Alberssee
bei Lippstadt nicht sehr einladend zum Schwimmen. Und dennoch ist das
Ufer an diesem Samstag dicht bevölkert. Rund 200
Rettungssportlerinnen und Rettungssportler der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft und aus dem benachbarten Ausland haben
zum Start der diesjährigen Wettkampfsaison im Freigewässer den Weg in
das Münsterland gefunden. Ihnen machen die widrigen äußeren
Bedingungen wenig aus, bei 21 Grad Wassertemperatur ist es in diesem
Morgenstunden für die Schwimmer sogar angenehmer als für die
fröstelnden Zuschauer am Ufer. Glücklicherweise heitert es im Verlauf
des Tages auf, sodass mit den Temperaturen auch die Stimmung am Ufer
deutlich steigt und die Anfeuerungsrufe lauter werden.
    
    Denn nicht nur die zunächst widrigen äußeren Umstände treiben die
Athleten ins Wasser, sondern vor allem die Aussicht auf Punkte. In
insgesamt acht Rettungssportdisziplinen, wie dem Rettungsbrett- oder
Rettungskajak fahren oder der Stranddisziplin Beach Flags können sie
sich Einzel- und Staffelerfolge sichern und durch gute Platzierungen
ihre Aussicht auf den Gesamtsieg in der Wertung der NIVEA Trophy
sichern. Die nationale Wettkampfserie im Rettungsschwimmen wird in
diesem Jahr in Lippstadt, Magdeburg und Scharbeutz ausgetragen -
gutes Abschneiden an jedem Termin ist Pflicht für die Favoriten. Und
die legen dann auch furios los:
    
    Bei den Herren beweist Thomas Zachert aus Bermatingen-Markdorf
erneut seine Ausnahmestellung im offenen Gewässer mit Einzelsiegen im
Ironman und Rettungsski-Rennen sowie zwei ersten und einem dritten
Platz in den Staffeldisziplinen. Ähnlich stark: Christian Ritter und
sein Team aus Halle. Ritter wird Zweiter in der Königsdisziplin
Ironman und sichert sich mit seinem Team den Sieg in der
Gurtretterstaffel sowie einen zweiten Platz im Taplin Relay. Bei den
Damen liefern sich vor allem Sabine Forsbach  aus Korschenbroich und
Anke Wieland aus Halle packende Duelle. Forsbach gewinnt vor Wieland
das Rettungsbrett-Rennen, muss beim Ironwoman dann aber der
Hallenserin den erste Platz überlassen. Ähnlich bei den Staffeln:
Halle entscheidet vor Korschenbroich das Taplin- und das
Rettungsbrett Rennen für sich, wird in der Gurtretterstaffel aber von
Korschenbroich und auch noch Berlin-Lichtenberg geschlagen. In der
Gesamtwertung der Teams zieht am Ende Halle an Korschenbroich und
Berlin-Lichtenberg auf Platz drei vorbei, die Mitfavoriten Uetersen,
Bermatingen-Markdorf und Rheda-Wiedenbrück lauern auf den folgenden
Plätzen.
    
    Nachwuchsretter "nippen" am Siegerpokal
    
    Wie die großen so auch der Nachwuchs: Parallel zur NIVEA Trophy
startet dieser beim so genannten "Nippers"-Wettkampf in mehreren
Alterklassen. Der jüngste Teilnehmer hier ist gerade sechs Jahre alt
- aber auch er beherrscht sein Rettungsbrett bereits fast so perfekt
wie die Großen. Und beim Einsatz stehen die Nippers den älteren in
Nichts nach, sie schwimmen, sprinten und paddeln entschlossen um den
Sieg - auch wenn einige dabei schon mal den Parcours verwechseln.
    
ots Originaltext: DLRG e.V.
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