DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

DLRG stellt beste europäische Nationalmannschaft bei Rescue 2002 / Platz fünf der Nationenwertung
Auch DLRG Vereinsmannschaften zeigen hervorragende Leistung

    Bad Nenndorf/ Daytona Beach (ots) -     Freigewässerwettkämpfe der NIVEA Trophy und des NIVEA Cups in         Deutschland im Sommer

    Mit einem Sieg der Herren-Nationalmannschaft bei den
Hallen-Wettbewerben und dem fünften Platz in der Gesamtwertung aus
den Hallen- und Freigewässerdisziplinen der Damen und Herren beendete
die Rettungsschwimmer-Nationalmannschaft der DLRG die diesjährige
Weltmeisterschaft Rescue 2002 in Daytona Beach (Florida/USA). Die
deutschen Schwimmer glänzten besonders in den Wettbewerben in der
Schwimmhalle. Gleich viermal über 50 Meter Retten einer Puppe
(Matthias Löwenberg), 200 Meter Super Lifesaver (Lutz Heimann), 4x50
Meter Gurtretterstaffel (Sören Borch, Maik Hofmann, Lutz Heimann,
Carsten Schlepphorst) sowie beim Leinewerfen (Carsten Schlepphorst,
Maik Hofmann) stellten DLRG Athleten neue Weltrekorde auf. Mit
weitere Siege, etwa durch Carsten Schlepphorst über 100 Meter
Schwimmen und Retten mit Flossen oder die 4x50 Meter
Hindernisstaffel, sowie vordere Platzierungen entscheiden die Herren
die Hallen-Wettkämpfe deutlich für sich.
    
    Bei den Damen zeigten u.a. Alexandra Berlin, Katja Popke mit
Bronze beim Leinewerfen sowie Anke Wieland (Platz 4 über 100 Meter
Lifesaver) und Franziska Leberecht (Platz 5 über 200 Meter Super
Lifesaver) gute Leistungen. Insgesamt konnte die deutsche Mannschaft
die Hallenwettkämpfe hinter der Surf Livesaving Society Australien
(SLS) als zweite beenden.
    
    Erwartungsgemäß trumpften bei den Wettkämpfen im offenen Gewässer
dann die Mannschaften aus Australien, Neuseeland und Südafrika auf.
Die Teams aus der südlichen Hemisphäre setzten ihren
Trainingsvorsprung durch die gerade beendete Sommersaison perfekt um
und sicherten sich so auch die ersten vier Plätze in der
Nationenwertung. Die DLRG-Nationalmannschaft, im Freigewässer zehnte,
wurde in der Endabrechnung hinter den beiden australischen Teams,
Neuseeland und Südafrika fünfte und sicherte sich damit auch den
Titel des besten Teams der nördlichen Halbkugel.
    
    DLRG Vereinsmannschaften in der Halle ebenfalls stark
    
    Im Anschluss an die Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften
wurden bei der Rescue auch die Wettbewerbe der Interclub
Vereinsmannschaften ausgetragen. Auch hier sicherten
DLRG-Schwimmerinnen und Schwimmer Titel und Medaillen. Besonders
herausragend: Vier weitere Weltrekorde durch Carsten Schlepphorst,
Rheda-Wiedenbrück über 100m Lifesaver, Matthias Löwenberg, Wadgassen
über 50m Retten, Katja Popke, Luckenwalde über 100m Retten mit
Flossen, sowie Cornelia Carl, Korschenbroich in der Disziplin 100m
Retten mit Boot. Nach den Hallen-Wettkämpfen fanden sich gleich fünf
DLRG-Vereine in den Top Ten: Halle/Saalkreis (Platz 2),
Rhead-Wiedenbrück (Platz 6), Stralsund (Platz 7), Wadgassen (Platz 8)
und Uetersen-Moorege (Platz 9). Allerdings zeigte sich mit Beginn der
Wettkämpfe im Freigewässer auch im Interclub-Wettbewerb der Vorteil
der Mannschaften aus der südlichen Halbkugel. Immerhin konnten sich
aber Halle/Saalkreis (dritter Rang) und Rheda-Wiedenbrück (Rang zehn)
gegen die Konkurrenz behaupten.
    
    Freigewässerwettkämpfe in Deutschland
    
    Nach der Rückkehr von der Rescue beginnt für die Sportlerinnen und
Sportler der DLRG auch in Deutschland die Freigewässersaison. Am 29.
Juni treffen sich die DLRG-Vereinsmannschaften am Alberssee,
Gütersloh zum ersten von drei Wettkämpfen der NIVEA Trophy
Wettkampfserie. Die weiteren Wettkämpfe finden am 3. August am
Barleber See, Magdeburg und am 31. August in Scharbeutz statt. Vom
18.-20. Juli 2002 findet in Warnemünde der NIVEA Cup statt.
Nationalmannschaften aus Europa und Übersee sowie die DLRG National-
und Vereinsmannschaften treten in dieser Zeit beim bedeutensten
deutschen Rettungssport-Wettkampf im Freigewässer in diesem Jahr an.
    
    
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