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Beschäftigte erhöhen Druck auf Arbeitgeber - Warnstreiks der DBB Tarifunion in Bonn und Düsseldorf

    Bonn (ots) - Um ihrem Unmut über die Hinhaltetaktik der
Arbeitgeber von Bund, Ländern und Gemeinden Luft zu machen, werden
Arbeiter und Angestellte des öffentlichen Dienstes in Bonn und
Düsseldorf am Donnerstag, den 4. Mai 2000, vorrübergehend die Arbeit
niederlegen. Robert Dera, der 1. Vorsitzende der DBB Tarifunion,
sieht nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden in Stuttgart die
Zeit für Warnstreiks gekommen: "Scheinbar brauchen die Arbeitgeber
ein solches Zeichen gewerkschaftlicher Entschlossenheit, um den Ernst
der Lage zu begreifen."
      
    Bisher haben die Arbeitgeber noch kein Angebot zu den Forderungen
der DBB Tarifunion nach 4 Prozent Einkommenserhöhung, nach Anpassung
Ost an West und nach arbeitsmarktpolitischen Impulsen vorgelegt. Die
Gespräche werden am 5. und 6. Mai in Stuttgart fortgesetzt. Mit den
Warnstreiks, die in den nächsten Tagen fortgesetzt werden, erhöhen
die Beschäftigten den Druck auf die Verhandlungen und, so Dera
weiter, "demonstrieren ihre Kampfbereitschaft - wenn es denn sein
muß."
    
    Terminhinweis
    Zentrale Kundgebungen der DBB Tarifunion zum Warnstreik: 4.5.2000,
um 12 bzw. 13 Uhr auf dem Münsterplatz in Bonn und auf dem Marktplatz
(Rathaus) in Düsseldorf. In Bonn wird Helmut Overbeck, der
Vorsitzende der Tarifkommission, und in Düsseldorf der 2. Vorsitzende
der DBB Tarifunion, Frank Stöhr, zu den Kundgebungsteilnehmern
sprechen.
    
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