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DBB Tarifunion kündigt bundesweite Warnstreiks an - Robert Dera fordert Verhandlungsangebot der Arbeitgeber

Bonn (ots) - Zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am nächsten Freitag in Stuttgart hat der Vorsitzende der DBB Tarifunion, Robert Dera, Warnstreiks im gesamten Bundesgebiet angekündigt. Bis heute, so Dera, hätten die Arbeitgeber noch nicht einmal ein konkretes Verhandlungsangebot vorgelegt: "Diese Verweigerungshaltung muss weg. Die Arbeitnehmer haben vor Monaten bereits klar gemacht, dass sie Einkommensverbesserungen nur um den sogenannten Inflationsausgleich auf gar keinen Fall hinnehmen werden. Jetzt sind die Kollegen mit ihrer Geduld am Ende. Wenn die öffentlichen Arbeitgeber Schlichtung und Arbeitskampf wirklich verhindern wollen, müssen sie sich jetzt bewegen." Der Vorsitzende der DBB Tarifunion verwies dabei auf die Auswirkungen einer dritten ergebnislosen Verhandlungsrunde: "Das Signal wäre verheerend. Die Angestellten und Arbeiter des Staates sind doch keine Almosenempfänger. Daran werden wir die Politiker mit unseren Warnstreiks nächste Woche erinnern." Die DBB Tarifunion fordert eine Einkommensanpassung für die Angestellten, Arbeiter und Auszubildenden des öffentlichen Dienstes an die allgemeine Entwicklung um vier Prozent mit Wirkung vom 1. April 2000. Außerdem soll die Bezahlung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in den neuen Bundesländern mit Wirkung vom 1. Januar 2000 an das Westniveau angeglichen und Maßnahmen zur Arbeitsplatzsicherung sowie zur Entlastung des Arbeitsmarktes vereinbart werden. ots Originaltext: DBB - Deutscher Beamtenbund Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de DBB - Beamtenbund und Tarifunion Peter-Hensen-Straße 5-7 53175 Bonn Verantwortlicher Redakteur: Rüdiger von Woikowsky Telefon (0228) 3 08 17-0 Telefax (0228) 3 08 17 - 23 Internet: www.tarifunion.dbb.de email: dbbtu@t-online.de Original-Content von: dbb beamtenbund und tarifunion, übermittelt durch news aktuell

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