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Kölnische Rundschau: Bosbach will nicht als Oberbürgermeister für Köln kandidieren

    Köln (ots) - Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) will sich nicht um die Nachfolge des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma bewerben. Bosbach, der in CDU-Kreisen immer wieder als Kandidat genannt wird, sagte der Kölnischen Rundschau, die Kandidatur wäre "zweifellos eine reizvolle Aufabe, aber ich habe der Kölner CDU gesagt, warum ich nicht antreten kann. Das geht einfach nicht, weil meine Verpflichtungen einander ausschließen würden. Ich kann nicht im Rheinisch-Bergischen Kreis für den Bundestag kandidieren und mich gleichzeitig um das Amt des Oberbürgermeisters von Köln bewerben." Weiter meinte Bosbach: "Wenn die Bundestagswahl, sagen wir, erst in einem Jahr wäre, dann hätte ich diese Aufgabe gerne übernommen. Aber jetzt liegen ganze vier Wochen zwischen Kommunalwahl- und Bundestagswahltermin. Ich habe doch schon jede Menge Wahlkampfauftritte im ganzen Bundesgebiet vereinbart, ich habe meine Verpflichtungen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Das kann ich nicht mit einer Kandidatur in Köln vereinbaren." Schrammas Schritt zeigt für Bosbach "menschliche Größe". Der Oberbürgermeister habe unter "Dauerbeschuss" gestanden, "und wer sich in dieser Lage nicht voll auf seine Mitarbeiter verlassen kann, hat es unglaublich schwer. Und offen gesagt: Ich hätte mir gewünscht, dass die ganze CDU ihm den Rücken gestärkt hätte."

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