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Internationaler Fortbildungskongress pharmacon: NEBENWIRKUNG TROCKENHEIT

Schladming/Berlin (ots) - Viele Medikamente können zu Trockenheit im Mund, in den Augen oder an der Haut führen. "Bei den betroffenen Medikamenten ist eine Befeuchtung eine sinnvolle Therapieergänzung. Der Apotheker weiß, wie Betroffene ihre Lebensqualität verbessern können", sagte Apothekerin Dr. Hiltrud von der Gathen beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer.

Mundtrockenheit belastet Patienten oft sehr: Kauen, Schlucken und Sprechen werden erschwert. Die Folge sind Zahnprobleme und ggf. auch Unterernährung. Mundtrockenheit tritt oft als Begleitsymptom von Krankheiten auf, z.B. von Rheuma, Parkinson oder Depressionen. Sie ist zusätzlich eine Nebenwirkung einiger Medikamente. Von der Gathen: "Gegen einen trockenen Mund hilft das Lutschen von Pastillen oder einem Oliven- oder Kirschkern oder Kaugummikauen. Wenn das nicht ausreicht, können Apotheker künstlichen Speichel empfehlen oder sogar selbst anfertigen."

Außerdem gibt es rezeptpflichtige Medikamente, die die Augen austrocknen. Dazu gehören u.a. einige Medikamente gegen Blasenschwäche, Depressionen, Parkinson, Bluthochdruck, Akne und stark wirksame Schmerzmittel. Auch bei Rheuma und in den Wechseljahren wird oft zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet. Trockene Augen brennen oft und beeinträchtigen die Sehleistung. Gegen trockene Augen helfen Augentropfen mit Filmbildnern wie Hyaluronsäure, Hypromellose oder Povidon, auch künstliche Tränen genannt.

Eine trockene Haut ist im Alter und bei Krankheiten wie Diabetes oder Allergien ein häufiger Nebeneffekt. Die Haut juckt und schuppt sich. Abhilfe schaffen Ölbäder, Duschöle oder Pflegecremes mit Feuchthaltefaktoren wie Urea (Harnstoff) oder Dexpanthenol. "Wer trockene Haut hat, lässt die Haut nach dem Waschen am besten an der Luft trocknen", riet die Apothekerin. Durch das Abtrocknen mit Handtüchern werden Pflegesubstanzen von der Haut abgerubbelt.

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