ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Bei Diabetes-Medikamenten auf Wechselwirkungen achten

Berlin (ots) - Werden Arzneimittel gegen Diabetes eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich. "Nur der Apotheker in der wohnortnahen Apotheke kann alle individuellen Arzneimittel erfassen und kennt auch die Selbstmedikation. Die kostenlose Überprüfung auf mögliche Wechselwirkungen bieten wir den Apothekenkunden an, die sich in einer Hausapotheke einschreiben", so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundes-apothekerkammer. "Anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November wollen wir Patien-ten für arzneimittelbezogene Probleme und deren Lösung sensibilisieren." Derzeit sind etwa 5.000 verschiedene Wechselwirkungen bekannt. Welche Wechselwirkungen klinisch relevant sind und wie die Patienten im Alltag mit ihnen umgehen können, kann der Apo-theker im persönlichen Gespräch mit seinem Kunden erkennen und nach Rücksprache mit dem Arzt patientenindividuelle Lösungen finden. Wechselwirkungen zwischen Antidiabetika wurden unter anderem bei verschreibungs-pflichtigen Blutdrucksenkern beobachtet. Je nach Wirkstoff kann es unter anderem zu Un-ter- oder Überzuckerungen kommen, worauf der Diabetiker mit einer entsprechend verän-derten Insulindosis reagieren sollte. So können blutdrucksenkende ACE-Hemmer die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Insulin steigern. Blutdrucksenkende Betablocker können Unterzuckerungen verstärken und deren Warnsymptome wie Zittern verringern. Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auch unter www.abda.de Pressekontakt: Dr. Ursula Sellerberg Stellv. Pressesprecherin Tel.: 030 40004-134 Fax: 030 40004-133 E-Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de www.abda.de Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Das könnte Sie auch interessieren: