Stadtwerke Düsseldorf AG

Stadtwerke Düsseldorf setzen auf Erneuerung ihres Kraftwerkparks und auf den Ausbau erneuerbarer Energien
Genehmigungsantrag für ein Steinkohle-Heizkraftwerk wird zurückgezogen

Düsseldorf (ots) - Ein modernes Erdgaskraftwerk, das nach dem umweltschonenden Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt, steht im Mittelpunkt der weiteren Planungen der Stadtwerke Düsseldorf für die zukünftige Energieversorgung. Ergänzt wird das Konzept durch mittelfristige Investitionen in Erneuerbare Energien im dreistelligen Millionenbereich: "Wir werden in den nächsten Wochen eine Tochtergesellschaft gründen, die unser Engagement im Bereich der Wind- und Sonnenenergie bündeln wird. Zudem beabsichtigen wir, unser umfangreiches Know-how in der Nutzung von Biomasse und Biogas durch die Errichtung von Anlagen bei Kunden offensiv im Markt zu nutzen", so Rainer Pennekamp, Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf. Einzelheiten zur Tochtergesellschaft und zu konkreten Projekten sollen noch im ersten Halbjahr 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Für das geplante Erdgaskraftwerk wird zurzeit intensiv an der technischen Realisierung und an der Prüfung der wirtschaftlichen Aspekte des Projektes gearbeitet. Die Stadtwerke Düsseldorf rechnen damit, im ersten Halbjahr 2011 die Investitionsentscheidung für den Bau der Anlage zu treffen. Nicht weiterverfolgt werden soll hingegen laut Pennekamp die Planungen für die Errichtung eines Steinkohlekraftwerks am Standort Lausward: "Wir werden den Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung zurückziehen."

Hintergrund:

Bis zum Jahr 2000 verfügten die Stadtwerke Düsseldorf auf der Lausward über eine Kraftwerksleistung von 930 Megawatt (MW). Nach Stilllegung von drei Blöcken liegt die Spitzenleistung aktuell noch bei 520 MW. Mittelfristig wird der erdgasbetriebene Block E, mit 420 MW die größte Erzeugungseinheit in Düsseldorf, das Ende seiner Lebensdauer erreichen. Ohne einen entsprechenden Ersatz reduziert sich die Kraftwerksleistung der Stadtwerke Düsseldorf dann auf nur noch 100 MW. Die Fernwärmeversorgung aus umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung wäre zu einem erheblichen Anteil nicht mehr möglich und müsste über Heizkessel sichergestellt werden, was neben einer schlechteren Umweltbilanz negative Auswirkungen auf die Endkundenpreise haben könnte. Der Erhalt einer angemessenen Kraftwerksleistung und die damit verbundene Wertschöpfung für das Unternehmen tragen zur Sicherung des Standortes sowie der rund 2.500 Arbeitsplätze bei den Stadtwerken Düsseldorf bei.

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