Gruner+Jahr, NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

Dramatische Expedition in eine Welt aus Eis.

    Hamburg (ots) -
    
    NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND: Forscherteam untersuchte
gigantische Eisberge am Südpol / Atemberaubende Fotos gelungen /
Große Antarktis-Karte im Heft
    
    Im unendlichen Eismeer des Antarktis lieferten sich vor knapp 100
Jahren die Entdecker Amundsen und Scott ein Wettrennen, um die
Heimatflagge als Erster auf dem Südpol zu hissen. Seit 1959 wird der
Kontinent Antarktika in friedlicher Kooperation von internationalen
Wissenschaftlern, Bodenstationen und Satelliten untersucht, um seinen
Einfluss auf das Weltklima zu erforschen. Mehr als 2,5 Millionen
Messungen wurden durchgeführt, mit denen das so genannte
BEDMAP-Konsortium die Topographie des Südpols erfasst. Eine
detailgenaue Karte mit ausführlichen Informationen zur Antarktis ist
dem aktuellen NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (Heft 2/02, EVT 28.
Januar 2002) gratis beigelegt.
    
    Erstmals hat jetzt eine mit Hilfe von NATIONAL GEOGRAPHIC
finanzierte Expedition die Eisberge des antarktischen Rossmeers
erforscht. Das Ziel des Expertenteams war ein gigantischer Eisberg
mit dem einfachen Namen B-15B. Der gewaltige Klotz hatte sich im März
2000 vom Ursprungs-Eisberg abgelöst und ist mit 4900
Quadratkilometern etwa doppelt so groß wie das Saarland. Die
vollständige, einzigartig bebilderte Dokumentation ist in der
Februar-Ausgabe von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND nachzulesen.
    
    Während seiner siebenwöchigen Untersuchungen unternahm das
Wissenschaftsteam zum Teil lebensgefährliche Tauchgänge. So lockte
eine Spalte in einem auf Grund gelaufenen Eisberg die Taucher zu
einer Pioniertat: Ausgestattet mit hochmodernen Kreislaufgeräten - so
genannten Rebreathern, die die Atemluft mit Sauerstoff anreichern -
folgten die Taucher der Spalte im Inneren des Eisbergs bis auf 40
Meter Wassertiefe und filmten am Boden lebende Meerestiere. Nur
wenige Stunden, nachdem die Forscher zurückgekehrt waren, zerbarst
der gestrandete Eisklotz. Es war die größte Explosion, die
Wissenschaftler jemals direkt miterlebt haben.
    
    Die Beobachtungen des Forscherteams zeigen, dass die driftenden
Eisberge in der Biologie des Rossmeers ein bestimmender Faktor sind.
Als enorme Süßwasserquelle spielen sie eine wichtige Rolle bei der
Entstehung des Tiefenwassers und im globalen Strömungssystem der
Ozeane.
    
    Die spektakulären Fotos stellt NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND bei
Nennung der Quelle gern zur Verfügung.
    
    
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