Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

70 Millionen Euro Förderung für erneuerbare Energien - DBU auf der "Solar Energy" in Berlin

    Berlin/Osnabrück (ots) -

    Schülerprojekt "Solare Zukunft" präsentiert auf der Messe unter dem Funkturm 20 Teams - 100.000 Euro Unterstützung durch Stiftung

    Sich einem interessierten Fachpublikum
auf einer professionellen Messe vorstellen, aber auch
Verständlichkeit für den Laien garantieren - das wollen die 20
Schülerteams der Initiative "Solare Zukunft" auf der "Solar Energy
2002" in Berlin. Gefördert mit 100.000 Euro von der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, wurden diese Teams von einer
Fachjury aus einem bundesweiten Wettbewerb ausgewählt, um sich mit
einem eigenen Stand zu präsentieren: "Die Messe gibt den Schülern die
einmalige Gelegenheit, ihre Projekte stichhaltig darzustellen",
betonte Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU. Gemeinsam mit
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche
Zusammenarbeit, Dr. Hermann Scheer, Mitglied des Bundestages und
Präsident von EUROSOLAR, und Peter Strieder, dem Senator für
Stadtentwicklung, Berlin, eröffnete er heute die Messe.
    
    70 Millionen Euro hat die DBU seit ihrer Gründung im März 1991 in
die Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland investiert.
"Dabei gewinnt die Auseinandersetzung mit den alternativen Energien
auch in den Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Diese
Entwicklung wollen wir unter anderem mit der Initiative "Solare
Zukunft" unterstützen", erläuterte Brickwedde. So habe sich die PRO
FAIR GmbH aus Hildesheim als Projektpartner der DBU mit einem
Flugblatt an Schülergruppen aus ganz Deutschland gewandt, die sich in
Leistungskursen oder Arbeitsgemeinschaften mit alternativen
Energieformen auseinandersetzen. Für die 20 Teams, die sich nach
diesem Aufruf aus einer großen Bewerberzahl durchgesetzt hatten,
stehe nun auf der Messe ein 400 Quadratmeter großer Messestand zur
Verfügung, an dem die Schüler und ihre Lehrer gemeinsam ihre Arbeiten
anhand von Modellversuchen und schriftlichen Unterlagen praktisch und
theoretisch vorstellen.
    
    Für die  Messe habe man eine Broschüre erstellt, in der alle
Projekte beschrieben und dem Fachpublikum sowie interessierten
Schulen präsentiert wurden. Nach der Messe werde eine CD-ROM
erstellt, die nicht nur die Ergebnisse der Schülerstände
zusammenfasse, sondern auch die Grundlagen der Sonnenenergienutzung
aufzeige und einzelne Vorschläge zur Modellprojektgestaltung mache.
Diese CD solle sich zu einem Baustein des Physikunterrichtes an
deutschen Schulen entwickeln. So könnten die attraktiven
Energie-Projekte von Lehrern nachgeahmt und in ihren eigenen
Unterricht eingebaut werden. Die Tatsache, dass die Schüler-Projekte
bereits für die Messe aufgearbeitet worden seien, garantiere eine
anschauliche und interaktive Präsentation auch im Unterricht.
    
    Auch die Kooperationsgemeinschaft der PRO FAIR mit der Deutschen
Gesellschaft für Umwelterziehung und dem Institut für
Solarenergieforschung aus Hameln garantiere eine optimale Nutzung der
Ergebnisse, die dieses vorbildliche Projekt hervorgebracht habe. Vor
allem die Präsentation auf der "Solar Energy 2002", die auf 12.000
Quadratmetern alle Facetten der alternativen Energien präsentiere und
30.000 Besucher aus aller Welt zusammenführe, stelle einen wichtigen
Punkt des Projektes dar. Dabei zeige die Messe selbst ein Konzept der
alternativen Energienutzung: Als weltweit erste Messe verwende die
"Solar Energy 2002" ausschließlich Ökostrom.
    
    
    
ots Originaltext: DBU
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