World Vision Deutschland e. V.

Vulkan-Ausbruch in Goma: WORLD VISION bereitet Hilfe für Opfer vor

    Friedrichsdorf (ots) -

    * WORLD VISION stellt 300.000 Dollar für die Hilfe zur Verfügung
    * WORLD VISION Deutschland ruft zu Spenden auf
    * Deutscher Mitarbeiter ab heute vor Ort
    * WORLD VISION-Büro in Goma zerstört, aber Mitarbeiter rechtzeitig
evakuiert
    
    WORLD VISION hat eine erste Nothilfe in Höhe von 300.000 US-Dollar
für die Opfer des Vulkanausbruchs in Goma, DR Kongo, bereit gestellt.
Auch WORLD VISION Deutschland wird sich an der Hilfe beteiligen.
WORLD VISION-Mitarbeiter - darunter ein Deutscher - sind vor Ort, um
die Hilfe einzuleiten und zu koordinieren.
    
    "Tausende von Frauen und Kindern säumen den Straßenrand", sagte
James Matengo, WORLD VISION-Mitarbeiter in Ginsenyi, heute am Telefon
"und sie haben im Augenblick noch keinen Zugang zu Nahrungsmitteln,
um ihre hungrigen und weinenden Kinder zu speisen; sie haben kein
Dach über dem Kopf und keine medizinische Versorgung." Auch die
hygienischen Verhältnisse seien unbefriedigend. Die Lava des Vulkans
ist auch in den Tivu-See hineingeflossen und hat das Wasser
ungenießbar gemacht.
    
    WORLD VISION wird sich zunächst auf die Verteilung von
Nahrungsmitteln konzentrieren; in der nahegelegenen Stadt Ruhengeri
stünden bis zu 1000 Tonnen Nahrungsmittel zur Verfügung. Daneben
werden ab heute Plastikplanen, Decken, Wasser sowie Kochgeschirr
bereit gestellt werden. Wichtig sei auch die Reduzierung der
Seuchengefahr durch unhygienische Zustände. 1994 starben nach einer
Massenflucht 24.000 Menschen in und um Goma an der Cholera.  Für die
Hilfsmaßnahmen kooperiert WORLD VISION unter anderem mit CARE, dem
Catholic Relief Service und der Lutheran World Federation.
    
    Obwohl das WORLD VISION-Büro in Goma - wie auch die Büros der WHO
und anderer UN-Organisationen - von der glühenden Lava vollständig
verschlungen wurde, konnten alle WORLD VISION-Mitarbeiter in Goma
rechtzeitig evakuiert werden. Weitere Mitarbeiter aus anderen
Regionen sind nach Gisenyi unterwegs. "Es ist ermutigend zu sehen,
dass sich viele WORLD VISION-Kollegen kurzfristig auf den Weg hierher
machen, um sich an der Hilfe zu beteiligen", sagte Matengo. Auch der
deutsche Mitarbeiter Steffen Horstmeier wird im Laufe des Tages in
Gisenyi eintreffen und für Interviews zur Verfügung stehen. WORLD
VISION Deutschland bittet um Spenden für die Opfer:
    
    Spendenkonto 20 20
    Volksbank Frankfurt (BLZ 501 900 00)
    Stichwort "Vulkanausbruch"
    
    
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(Tel. 06172-763 151 oder 0172-9160878) oder bei Kurt Bangert (Tel.:
06172-763 150 oder 0172-212 77 38) melden.

James Matengo bzw. Steffen Horstmeier können Sie vor Ort anrufen
(00250-08423041).

Hintergrund:
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christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten langfristige
Entwicklungshilfe und humanitäre Nothilfe. Mehr als 100 Projekte
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ist Teil der weltweiten WORLD VISION-Partnerschaft mit 46 nationalen
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unterhält offizielle Arbeitsbeziehungen zur
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der
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