Bundesagentur für Arbeit (BA)

Deutsch-französischer Austausch zum Arbeitsmarkt

Nürnberg (ots) - Frankreich stand heute im Mittelpunkt einer Verwaltungsratssitzung bei der BA in Nürnberg. Die Spitzen des französischen Arbeitsmarktservices trafen mit Verwaltungsrat und Vorstand der BA zusammen und diskutierten über die aktuellen Fragen auf dem Arbeitsmarkt in beiden Ländern.

Seit Jahren gibt es eine lebendige Zusammenarbeit zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der französischen Arbeitsverwaltung (Pôle Emploi). Dieser Austausch wurde am heutigen Freitag durch ein Treffen von François Nogué, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Pôle Emploi, und Jean Bassères, Vorsitzender des Vorstands, mit dem Verwaltungsrat und dem Vorstand der Bundesagentur für Arbeit weiter intensiviert.

Im Vordergrund des Besuchs standen die Erfahrungen mit Reformvorhaben, die Ausrichtung der Arbeitsmarktservices in den beiden Ländern sowie die Arbeitsweise der jeweiligen Verwaltungsratsgremien.

Hierzu sagte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der BA: "Wir wollen nicht nur durch regelmäßigen Austausch voneinander lernen - wir wollen auch unsere lang gewachsene gegenseitige Freundschaft stärken".

Annelie Buntenbach, Vorsitzende des BA-Verwaltungsrates, betonte "die Wichtigkeit der Beteiligung von Arbeitgebern und Gewerkschaften, die in der Selbstverwaltung sowohl in der BA als auch im Pôle Emploi einen wichtigen Beitrag zu einem Interessenausgleich in der Arbeitsmarktpolitik leisten können". François Nogué, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Pôle Emploi, fügte hinzu, dass "die deutsch-französische Zusammenarbeit ein wichtiges Anliegen ist und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Sozialpartner in der Selbstverwaltung wichtige Ansprechpartner sind." Peter Clever, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender, sagte: "Wir müssen unser nationales Handeln zunehmend in gesamteuropäische Bezüge einordnen, weil wir die großen nationalen Interessen nur noch im europäischen Verbund erfolgreich wahrnehmen können. Deutschland und Frankreich müssen dabei als Katalysator wirken."

Der Austausch zwischen den Organisationen soll in den nächsten Jahren fortgeführt werden.

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