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Ukraine: Caritas stellt ärztliche Versorgung von Verletzten sicher - Aufruf zum Stopp der Gewalt - Caritas international stellt 50.000 Euro für Nothilfe bereit

Freiburg (ots) - Nach den schweren Straßenschlachten auf dem Maidan, die in den vergangenen Tagen mehrere Todesopfer und Hunderte Verletzte gefordert haben, weitet die Caritas Ukraine die medizinische Versorgung für die Opfer der Auseinandersetzungen aus. Unterstützt durch mehrere europäische Caritasverbände wird die Caritas Ukraine in Kiew Verletzte in mobilen Lazaretten, Krankenstationen und Krankenhäusern medizinisch versorgen. Für die schwer Verletzten wird zudem eine längerfristige psychologische Betreuung durch geschultes Personal und Kooperationspartner im klinischen Bereich vorbereitet. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, stellt für diese Nothilfe 50.000 Euro bereit und ruft die deutsche Bevölkerung zu Spenden für die Gewaltopfer auf.

Die Caritas Ukraine verurteilt die Gewalt und ruft alle Seiten zu Verhandlungen auf. Andrij Waskovycz, Präsident der Caritas Ukraine, hofft, dass die sich derzeit unversöhnlich gegenüber stehenden Seiten an den Verhandlungstisch zurückkehren: "Die Situation ist festgefahren. Es gibt auf beiden Seiten kein Vertrauen mehr in das Gegenüber. Um eine friedliche Lösung zu finden, braucht das Land eine 'road map'. Dieser Friedensplan muss auf dem Verhandlungsweg gefunden werden." Der "All-ukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen" könne bei der Suche nach friedlichen Lösungen als Vermittler eine wichtige Rolle spielen, so Waskovycz.

Trotz der Unruhen im Land setzt die Caritas die soziale Arbeit ohne Einschränkungen fort. Die Caritas Ukraine hat 400 Mitarbeitende, die landesweit u.a. in Projekten für Straßenkinder, Arbeitsmigranten, HIV-Infizierte sowie pflegebedürftige Alte und Kranke tätig sind. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, unterstützt die Projekte seit den 90er Jahren.

Hinweis für Redaktionen: Andrij Waskovycz, Präsident der Caritas Ukraine, spricht deutsch und steht für Interviews in Kiew zur Verfügung. Kontakt über 0761/200-515 (Achim Reinke) Weitere Informationen: http://ots.de/MrxUN

Spenden mit Stichwort "Humanitäre Hilfe Ukraine" werden erbeten auf:

   - Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank 
     für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00, IBAN Nr.: 
     DE04660205000000000202, BIC-Nr.: BFSWDE33KRL  oder online unter:
  www.caritas-international.de
   
   - Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. 
     üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
     4,83 EUR) 
   - Diakonie Katastrophenhilfe , Berlin, Spendenkonto 502 502 bei 
     der Evangelischen Darlehensgenos-senschaft, BLZ 2106 0237, IBAN:
     DE26210602370000502502, BIC: GENODEF1EDG oder online   
  www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/ 
   - Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. 
     üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie 
     Katastrophenhilfe 4,83 EUR) 

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden.

Herausgeber:

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Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg.
Telefon 0761/200-0. Michael Brücker (Durchwahl -293, verantwortlich),
Achim Reinke (Durchwahl -515). www.caritas-international.de
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