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Jubiläum für Jörg Pilawas "Quiz Show" am Dienstag, 21. November 2000 um 19.40 Uhr

    Berlin (ots) - Am Dienstag, 21. November 2000 um 19.40 Uhr feiert
SAT.1-Moderator Jörg Pilawa ein kleines Jubiläum: die 100. "Quiz
Show". Eine Live-Show, die seit dem Start am 4. Juli 2000 auf der
Erfolgsspur ist: Marktanteile in der werberelevanten Zielgruppe von
bis zu 24,3 Prozent, tägliche Reichweiten von bis zu 5,49 Millionen
Zuschauern.
    
    Etwa 130 Kandidaten stellten sich bisher den über 840 Fragen. Vier
Kandidaten - zwei aus Sachsen, zwei aus Nordrhein-Westfalen -
gewannen über 100.000 Mark, zwei Kandidaten (aus Niedersachsen und
Sachsen) wurden sogar "Quiz Show"-Champions, indem sie alle zehn
Fragen richtig beantworteten. Dass Alter keine Rolle spielt, zeigten
auch die bisher ältesten Kandidatinnen (74 und 76 Jahre alt). So
beantwortete die 74-jährige Rentnerin aus Bad-Düben neun Fragen
richtig und gewann 40.000 Mark.
    
    Mitmachen lohnt sich auch für den Telefonkandidaten, der jeweils
bei der fünften Frage zugeschaltet wird: Bisher gewannen 70
Telefonkandidaten jeweils bis zu 8000 Mark.
    
    Zu den Lieblingsrubriken der Kandidaten gehören Film, Fernsehen,
Rock&Pop sowie Geografie und Geschichte. Weniger Freude machen ihnen
die Rubriken Deutsche Literatur, Klassische Musik und Sport, eine
Rubrik, bei der vor allem die Zuschauerinnen erst einmal
zusammenzucken.
    
    Doch kein Quiz ohne Verlierer: Zwei Kandidaten scheiterten bereits
an der ersten Frage, bei der es um den Einsatz einer Rechnung geht.
Ein Hufschmied aus Fritzlar hatte ein klassisches Blackout, als ihm
nicht die Antwort auf die Frage einfiel "Wie hieß die
Ordensschwester, die 1979 den Friedensnobelpreis erhielt?" (Mutter
Teresa). Ein Taxifahrer aus Braunschweig zeigte Risikobereitschaft
und setzte mit 125.000 Mark die höchste Summe seit Start der "Quiz
Show". Doch da er die falsche Antwort auf die Frage "Wer entdeckte
den Cholera-Erreger" gab (Emil von Behring statt Robert Koch), ging
er statt mit 250.000 Mark mit 2000 Mark nach Hause.
    
    Jörg Pilawa zu seinem "Quiz Show"-Jubiläum:
    
    "Ich bin hundertprozentig zufrieden, die Show läuft besser, als
ich mir das anfangs vorgestellt habe. Ich hätte nie gedacht, dass wir
von der Quote her die zeitgleiche RTL-Soap 'Gute Zeiten, schlechte
Zeiten' auch mal schlagen würden."
    
    Haben Sie mit dem Erfolg gerechnet?
    
    "Überhaupt nicht. Ich wäre schon mit einem stabilen Marktanteil
von 12 - 13 % in der werberelevanten Zielgruppe (14 - 49-Jährige)
glücklich gewesen. Nun erreichen wir bis über 20 % Marktanteil!"
    
    Haben Sie eine Erklärung für das momentane Quiz-Fieber in
Deutschland?
    
    "Ich sehe eigentlich kein Quiz-Fieber, sondern zwei Formate, die
zur Zeit sehr erfolgreich laufen. Jauchs ,Wer wird Millionär´ und
meine Show. Und das liegt meines Erachtens daran, dass sich diese
beiden Sendungen auf das Wesentliche beschränken, fast ein
Kammerspiel sind. Der Zuschauer wird nicht abgelenkt, sondern kann
sich ganz auf Freud und Leid der Kandidaten konzentrieren."
    
    Hat Sie ein Kandidat aus Ihrer Show besonders berührt?
    
    "Mein erster Champion, ein Stadtbahnfahrer aus Sehnde bei
Hannover: Von der ersten bis zur zehnten Frage hat er mit Leib und
Seele gelitten und das Publikum und mich mitgerissen. Ein anderes
Beispiel: der erste Kandidat, der an der ersten Frage scheiterte, ein
Hufschmied aus Fritzlar."
    
    Bei welchen Fragen würden Sie passen?
      
    "Auf alle Fälle im Bereich der Literatur. Zum Beispiel bei der
Frage 'Wer erhielt 1957 den Literaturnobelpreis?' Die richtige
Antwort wäre Camus."
    
    Ihr Tipp, wie sich Kandidaten vorbereiten sollten?
    
    "Es ist wichtig, extrem entspannt zu sein. Man sollte zudem
emotionale Intelligenz besitzen und sich auch auf den Bauch verlassen
können. Und - öfters mal Trivial Pursuit spielen."
    
    Die Zukunft der "Quiz Show"?
    "Sie geht auf alle Fälle auch 2001 weiter."
    
ots Originaltext: SAT.1
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Birgit Borchert
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