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SAT.1 - "Richterin Barbara Salesch" (mo-fr, 18.00 Uhr)
Die Fälle vom 10. bis 14. Juli 2000

Berlin (ots) - Die Fälle: Montag, 10. Juli 2000: Von der eigenen Tochter Gabriele ausgenutzt und schwer enttäuscht - so fühlen sich Günter und Eva K. aus Gelsenkirchen. Auch deshalb fordern sie von Gabriele und ihrem Lebensgefährten Egon-Franz G. aus Bottrop fast 6000 Mark zurück. Immer wieder hatten die beiden der Tochter Geld geliehen, zuletzt für einen Autokauf. Für die Rückzahlung war Ratenzahlung vereinbart. Als die Zahlungen ausblieben, forderten sie den Wagen zurück, verkauften ihn mit großem Verlust. Nun klagen sie die Differenz und weitere Geldforderungen ein. Dienstag, 11. Juli 2000: Als sie noch ein Paar waren, verbrachten Karl M. aus Premnitz und May-Britt T. aus Belzig glückliche Stunden in Karls Gartenlaube. Nach der Trennung übernahm May-Britt den Schrebergarten gern, vor allem ihrer Kinder wegen. Doch von einer angeblich vereinbarten Abschlagszahlung von 5000 Mark für die Laube sei nie die Rede gewesen, behauptet sie. Mittwoch, 12. Juli 2000: Die Lebensgefährtin von Helmut P. aus Schortens meldete auf ihren Namen ein Handy an, das ein Freund des Paares, Holger K. aus Wilhelmshaven, nutzte. Allerdings zahlte Holger seine Telefonrechnungen nicht. Da Helmut seiner Freundin die Mahnungen ersparen wollte, zahlte er schließlich selbst. Glücklicherweise gab Holger ihm das vorgestreckte Geld zurück, aber mittlerweile hatte der Netzwerkbetreiber den Vertrag aufgrund der verspäteten Zahlungen gekündigt. Wegen der Vertragslaufzeit von zwei Jahren, musste trotz der Kündigung die Grundgebühr bis zum eigentlichen Vertragsende gezahlt werden. Wieder sprang Helmut ein. Jetzt fordert er das Geld von Holger zurück. Dieser denkt aber nicht daran, für ein Handy zu zahlen, das er nicht mehr nutzen kann. Donnerstag, 13. Juli 2000: Bärbel K. und Jürgen P. aus Geislingen planten die Eröffnung eines Swinger-Clubs. Die Kripo bekam jedoch Wind davon, vorbei war der Traum vom schnellen Geld. Jetzt fordert Bärbel, die die Clubeinrichtung bezahlt hatte, dass Jürgen ihre Ausgaben erstattet. Der hatte nämlich alles verkauft und das Geld für sich behalten. Überhaupt habe sie die Sachen nur unter Mordandrohung bestellt. Jürgen streitet alles ab, Bärbel wolle sich nur aus enttäuschter Liebe an ihm rächen. Freitag, 14. Juli 2000: Frank T. aus Troisdorf und Guido P. aus Köln sind begeisterte Hobbyrennfahrer und stolze Besitzer eines eigenen Rennwagens. Da Frank für sein schnelles Gefährt einen speziellen Sicherheitsgurt benötigte, kaufte er einen gebrauchten Renngurt von Guido, der einen übrig hatte. Beim Einbau des Sicherheitsgurtes musste Frank jedoch feststellen, dass der Gurt viel zu kurz war. Frank reklamierte, aber er bekam von Guido weder einen anderen Gurt, noch sein Geld zurück. ots Originaltext: SAT.1 Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Birgit Borchert SAT.1 PRESSE & PR Tel.: 030 / 2090 - 2383 / Fax: 030 / 2090 - 2382 E-Mail: birgit.borchert@sat1.de SAT.1 im Internet: http://www.sat1.de und http://www.sat1nachrichten.de Original-Content von: SAT.1, übermittelt durch news aktuell

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