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"Bericht aus Berlin" am Sonntag, 15. März 2015, um 18:30 Uhr im Ersten

München (ots) - Geplante Themen:

Deutschlands "Digitale Agenda": abgehängt und ausgebremst
Immerhin: Die "Digitale Agenda" hat Bundeskanzlerin Angela Merkel 
ganz oben auf ihre To-do-Liste gesetzt - das ist Chefsache. Drei 
Ministerien sollen sich kümmern. Das Internet ist also nicht mehr 
"Neuland" für die Kanzlerin. Und dennoch - Deutschland hinkt 
gnadenlos hinterher. Nicht nur beim Breitbandausbau, auch bei der 
Finanzierung von Startups. Selbst hohe Regierungspolitiker haben 
schon festgestellt, dass der digitale Vorsprung der Vereinigten 
Staaten kaum mehr einzuholen ist. Und das hat Folgen für die 
Wirtschaft, den Fortschritt und die Datensicherheit.
Autorinnen: Tamara Anthony und Marie-Kristin Boese
Dazu ein Schaltgespräch mit Günther Oettinger, EU-Kommissar für 
Digitalisierung


Europäisch-amerikanisches Freihandelsabkommen: Merkel macht Druck
Es gibt kaum ein Vorhaben, das so umstritten ist wie das geplante 
Freihandelsabkommen TTIP. Bürgerinitiativen laufen Sturm, die Linke 
ist dagegen, die Grünen abgeneigt und die SPD skeptisch. Insbesondere
die als intransparent und überstaatlich gescholtenen Schiedsgerichte 
sind den Gegnern ein Dorn im Auge. Um die Gemüter zu beruhigen, hat 
SPD-Parteichef Sigmar Gabriel den Vorschlag gemacht, die 
Schiedsgerichte in eine Art Handelsgerichthof umzuwandeln. Doch so 
ein Projekt lässt sich nicht über Nacht umsetzen. Schon gar nicht 
lässt sich damit der Zeitplan der Kanzlerin einhalten und die macht 
Druck. Sie will TTIP noch in diesem Jahr durchverhandeln. Karin Dohr 
hat sich die Schiedsgerichte und die Pläne von Wirtschaftsminister 
Gabriel genauer angeschaut und Ingo Zamperoni beschreibt die Sicht 
der US-Amerikaner auf TTIP.
Dazu ein Studiogespräch mit Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender 
Bündnis 90 / Die Grünen 

Geänderte Beiträge in der Sendung durch die aktuelle Lage in Griechenland möglich.

Moderation: Rainald Becker

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie direkt nach Ausstrahlung unter www.berichtausberlin.de

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E-Mail: presse@ard-hauptstadtstudio.de

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