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Drehstart für die Komödie "Ein blaues Wunder" (AT) mit Jule Ronstedt in Oberbayern

München (ots) - Die Bewohner eines bayerischen Dorfes erleben "Ein blaues Wunder" (AT) in der gleichnamigen Komödie, für die heute die Dreharbeiten beginnen. Neben Jule Ronstedt in der Hauptrolle spielen u.a. Fred Stillkrauth, Klaus Steinbacher, Michael A. Grimm, Stephan Zinner, Robert Giggenbach, Torben Liebrecht und Erni Mangold. Gedreht wird in Egling bei Wolfratshausen, Dietramszell und Umgebung voraussichtlich bis zum 23. Oktober 2010.

Zum Inhalt: Das Schicksal hat das kleine Dorf Merching stiefmütterlich behandelt. Um den Ort herum lauter berühmte Kirchen, bayerischer Barock, malerische Seen - aber nach Merching kommen die Touristen nur, wenn sie sich verfahren haben. Hier bewirtschaftet die tatkräftige Bäuerin Kathi (Jule Ronstedt) zusammen mit ihrem gebrechlichen Vater (Fred Stillkrauth) und Sohn Leonard (Klaus Steinbacher) mühsam den Fenzlhof. Als sie erfährt, dass der durchtriebene Bürgermeister des Nachbarortes Mirning, Fritz Krontaler (Stephan Zinner), die Eingemeindung ihres Dorfes betreibt, wird sie aktiv. Nicht nur, dass die Einwohner ihre "Heimat" verlieren würden, auch Kathis dringend benötigter Nebenjob im Bürgerbüro wäre weg. Enttäuscht muss die temperamentvolle Frau aber feststellen, dass die meisten ihrer Mitbürger, allen voran der Ortsvorsteher Willi Schubert (Michael A. Grimm), sich lieber tatenlos dem Schicksal fügen, als es selbst in die Hand zu nehmen. In ihrer Verzweiflung erbittet Kathi himmlischen Beistand bei der alten Marienstatue in der Feldkapelle des Fenzlhofes. In diesem Moment fällt ein Regentropfen durch das undichte Dach und es sieht so aus, als würde die Marienfigur eine Träne vergießen. Für Kathi ein Zeichen des Himmels! Zusammen mit ihrem geschickten Sohn inszeniert sie nach anfänglichen Skrupeln "das Wunder von Merching". Die sensationelle Nachricht zieht schnell immer weitere Kreise. Schon bald kommen die Pilger in Scharen, um die "weinende" Maria zu sehen. Der alte Dorfladen wird wieder eröffnet, das Lokal am Marktplatz renoviert und die Familie Fenzl eröffnet auf ihrem Hof einen Biergarten. Mit neuerwachtem Selbstbewusstsein regt sich im Dorf auch Widerstand gegen die Eingemeindung. Dem Mirninger Bürgermeister Krontaler ist das alles sehr verdächtig. Er bittet die Kommission des Ordinariats, sich das Wunder genauer anzusehen. Kathi muss befürchten, dass ihre Notlüge auffliegt. Am Ende wird die alte Lechner Bäuerin (Erni Mangold) wie immer recht behalten: "Ein Wunder kann man nicht machen und wegmachen auch nicht."

"Ein blaues Wunder" (AT) ist eine Produktion der hager moss film GmbH (Produzentin: Kirsten Hager, Producerin: Anja Föringer) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Regie führt Thomas Kronthaler nach einem Drehbuch von Dominique Lorenz. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto) und Dr. Stephanie Heckner (BR).

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