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Amerika wählt
"Menschen bei Maischberger" am Dienstag, 4. November 2008, 22.45 Uhr im Ersten

    München (ots) - "Amerika wählt - Obama oder McCain?" heißt es in der Nacht des 4. November live aus der USA. Das Erste berichtet von 22.45 Uhr an bis 9.00 Uhr morgens. Durch den Abend und die Nacht führen Andreas Cichowicz und Hanni Hüsch. WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn wird die Zahlen präsentieren und einordnen. ARD-Korrespondenten berichten live aus allen Teilen des Landes. Ergänzt wird die Sendung durch Live-Talks mit prominenten Gästen, moderiert von Monica Lierhaus (Washington) und Sandra Maischberger (New York).

    Im Rahmen der US-Wahlnacht im Ersten begrüßt Sandra Maischberger live aus "The River Café" in New York:

    Gerd Ruge (Ex-USA-Korrespondent) Florian Henckel von Donnersmarck (Oscar-Gewinner) Otto Schily (ehem. Bundesinnenminister) Dr. Cerue Diggs (Professorin) Markus Koch (Wall-Street-Experte) Martin Richenhagen (Deutscher Manager in USA)

    Gerd Ruge Die Reporterlegende erlebte 1968 das Attentat auf Martin Luther King und die anschließenden Unruhen in Washington. "Die Zeit als Amerika-Korrespondent in den 80er Jahren hat mich am meisten geprägt. Es war die Zeit des großen Aufbruchs", sagt Gerd Ruge, der den jungen Bob Dylan traf und der zum engen journalistischen Wegbegleiter des Präsidentschaftskandidaten Robert Kennedy wurde. Auch jetzt hätten die USA mit Barack Obama eine Chance zu einem aufregenden Neuanfang.

    Florian Henckel von Donnersmarck Der gefeierte Regisseur und Oscar-Preisträger 2007 ("Das Leben der Anderen") lebte als Kind sechs Jahre lang in den USA und sagt: "Ich liebe dieses Land." Im letzten Jahr zog Florian Henckel von Donnersmarck mit seiner Familie von Berlin nach Los Angeles, um in Hollywood an neuen Filmprojekten zu arbeiten. Über die zu Ende gehende Ära Bush urteilt der Spross einer schlesischen Adelsfamilie: "Wo Macht ist, gibt es Machtmissbrauch, aber solange ich dagegen protestieren kann, ist das in Ordnung."

    Otto Schily US-Präsident George Bush nannte den früheren Bundesinnenminister einen "treuen Freund Amerikas". Nach den Terroranschlägen von New York und Washington im September 2001 war es Otto Schily, der gemeinsam mit Kanzler Schröder die zugesagte "uneingeschränkte Solidarität" mit den USA innenpolitisch umsetzte. Schily, in den 60er Jahren ein scharfer Kritiker des Vietnamkrieges, ist ein profunder Kenner der amerikanischen Politik. In den Tagen vor der Präsidentschaftswahl reist er mit einer hochrangigen Delegation des Vereins Atlantik-Brücke in die USA.

    Dr. Cerue Diggs Wie Barack Obama ist sie Amerikanerin mit afrikanischen Wurzeln. Geboren in Liberia, kam sie 1984 als 18-Jährige nach Amerika. "Der Rassismus ist immer noch ein Thema, aber nicht mehr in dem Ausmaß", glaubt die Professorin der Howard University in Washington, wo vornehmlich Schwarze studieren. Die Germanistin hofft auf einen Sieg von Obama: "Wegen seiner gemischten Herkunft kann er verschiedene Menschen und ihre Sichtweisen verstehen. Er wird auch die Beziehungen zwischen Amerika und anderen Staaten reparieren."

    Markus Koch Mit 16 Jahren spekulierte er an der Börse, mit 19 wurde er Broker, und mit 21 zog der bekannteste deutsche Wall-Street-Kommentator nach New York, ohne einen Job zu haben. Zwei Jahre später machte er sich mit einer Firma für deutschsprachige Börsennachrichten aus den USA selbstständig und ist heute Chef von zehn Mitarbeitern. An der Wall Street hat der Börsenguru in den letzten Jahren alle Turbulenzen der Aktienmärkte miterlebt - aktuell die Auswirkungen der globalen Finanzkrise, die in den USA ihren Anfang nahm.

    Martin Richenhagen Der gebürtige Rheinländer ist der einzige Deutsche, der eines der 500 größten US-Unternehmen leitet. Der studierte Theologe wechselte 1985 in die Wirtschaft und war seitdem in verschiedenen Konzernen als Manager tätig. 2004 wurde er überraschend Vorstandsvorsitzender des amerikanischen Landmaschinenherstellers AGCO im Süden der USA. Richenhagen setzte sich gegen 15 amerikanische Mitbewerber durch. Jüngst war er beim scheidenden Präsidenten George W. Bush im Weißen Haus zu Gast.

    "Menschen bei Maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit der Pro GmbH und Vincent Berlin GmbH. (Redaktion: Carsten Wiese)

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POSITION Institut für Kommunikation, Ralf Ketterer
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