Heidelberger Druckmaschinen AG

Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2001/2002 - Heidelberg erzielt Umsatz von rund 5 Milliarden Euro

    Heidelberg (ots) -          - Ergebnis nach Steuern liegt bei 201 Millionen Euro     - Gute Entwicklung in einem schwierigen konjunkturellem Umfeld          Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat das zum 31. März 2002 beendete Geschäftsjahr 2001/2002 im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen. So lag der Umsatz der Heidelberg-Gruppe mit rund 5 Milliarden Euro etwa 5 Prozent unter dem Niveau des Rekord-Vorjahres (5,3 Milliarden Euro). Das betriebliche Ergebnis belief sich auf 356 Millionen Euro (Vorjahr: 506 Millionen Euro), der vorläufige Jahresüberschuss erreichte 201 Millionen Euro (Vorjahr: 283 Millionen Euro). "Damit haben wir unsere im Oktober vergangenen Jahres gesteckten Ziele für das Geschäftsjahr 2001/2002 erreicht", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Umsatz- und Ergebnisrückgang sind geprägt durch die weltwirtschaftliche Abkühlung, insbesondere in den USA." Trotzdem sei er mit der Unternehmensentwicklung in einem schwierigen Umfeld zufrieden.          Die Auftrageingänge im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen knapp 4,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,5 Milliarden Euro), wobei sich die Situation im vierten Quartal stabilisiert hatte. "Der Auftragseingang von rund 260 Millionen Euro auf der Fachmesse IPEX in Birmingham im April dieses Jahres war ein guter Start in das neue Geschäftsjahr", sagte Finanzvorstand Dr. Herbert Meyer. Allerdings müsse man nach wie vor davon ausgehen, dass sich die Weltkonjunktur erst im zweiten Halbjahr 2002 spürbar erholen und Heidelberg sowie die gesamte Branche dann davon profitieren werden.          Zum 31. März 2002 beschäftigte die Heidelberg-Gruppe weltweit rund 25.500 Mitarbeiter.          Unterschiedliche Entwicklung in den Sparten und Regionen

    Der Umsatz der Sparte Digital einschliesslich Prepress sank um
rund 15 Prozent auf 648 Millionen Euro (Vorjahr: 763 Millionen Euro).
Aufgrund der geringeren Umsätze und durch den weiteren Ausbau des
Vertriebs- und Servicenetzes im Zukunftsbereich Farbdigitaldruck
verringerte sich das betriebliche Ergebnis von minus 64 auf minus 107
Millionen Euro.  
    
    In der Sparte Web Systems (Rollenoffset) lag der Umsatz bei 691
Millionen Euro (Vorjahr: 801 Millionen Euro) und damit knapp 14
Prozent unter dem Vorjahreswert. Bedingt durch den Umsatzrückgang
sowie Restrukturierungsmaßnahmen in den USA betrug das betriebliche
Ergebnis minus 122 Millionen Euro. Im vierten Quartal wurde in dieser
Sparte ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erzielt.
    
    In der Sparte Sheetfed (Bogenoffset) blieb der Umsatz stabil und
erreichte 3,3 Milliarden Euro. Das betriebliche Ergebnis konnte um
fünf Prozent auf 569 Millionen Euro (Vorjahr: 543 Millionen Euro)
gesteigert werden.
    
    Die Sparte Finishing (Weiterverarbeitung) erzielte im abgelaufenen
Geschäftsjahr einen Umsatz von 378 Millionen Euro (Vorjahr: 408
Millionen Euro). Das betriebliche Ergebnis fiel umsatzbedingt von 27
Millionen Euro auf 16 Millionen Euro.
    
    In einigen Regionen war der Umsatz stark geprägt durch die
rückläufige Entwicklung der Weltwirtschaftskonjunktur. So machte sich
die gesunkene Investitionsneigung vor allem in der Region NAFTA
bemerkbar. Dementsprechend verzeichnete die Heidelberg-Gruppe in
dieser Region einen Umsatzrückgang von 18 Prozent auf 1,5 Milliarden
Euro (Vorjahr: 1,8 Milliarden Euro). Die Umsätze in Zentral- und
Osteuropa konnten dagegen nahezu auf dem hohen Vorjahresniveau
gehalten werden. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft in den
Regionen Asien/Pazifik und hier insbesondere in China, in Zentral-
und Südamerika sowie dem Nahen Osten mit Umsatzsteigerungen von bis
zu 17 Prozent.
    
    Heidelberg wird anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 2. Juli
2002 (10:00 Uhr, Print Media Academy, Heidelberg) weitere
Einzelheiten zum Geschäftsjahr 2001/2002 bekannt geben.
    
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    www.journalist.heidelberg.com.
    
    Wichtiger Hinweis
    
    Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen,
welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der
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Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und
Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche
Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen
Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich
abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung
der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze
sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die
Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine
Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung
und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser
Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen
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