Provinzial Rheinland Versicherungen

Unwetterserie: Provinzial Rheinland erwartet Schäden in Höhe von über 60 Millionen Euro

Unwetterserie: Provinzial Rheinland erwartet Schäden in Höhe von über 60 Millionen Euro / Unwetter ,,Marine" und ,,Neele" brachten am Niederrhein tennisballgroße Hagelkörner. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/66762 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter ...

Düsseldorf (ots) - Die Serie von Unwettern von Ende Mai bis Ende Juni hat bei Kunden der Provinzial Rheinland Schäden in Höhe von über 60 Mio. Euro verursacht.

Besonders viele Schäden hat es durch die Unwetter "Marine" und "Neele" in der vergangenen Woche (23. und 24. Juni) gegeben. Schwere Gewitter mit Starkregen und taubeneigroße Hagelkörner verursachten insbesondere in Kevelaer, Heinsberg, Mönchengladbach und Erkelenz zahlreiche Schäden. Zudem waren die Orte Oberwesel und Stromberg im Rhein-Hunsrück-Kreis von heftigen Überschwemmungen durch Starkregen betroffen. Inzwischen sind über 10.000 Schadenmeldungen bei der Provinzial Rheinland eingegangen, davon etwa 5.600 Schäden an Wohngebäuden und 4.500 Schäden an Kfz. Die Provinzial Rheinland geht hier von einer Schadensumme in Höhe von etwa 40 Mio. Euro aus.

"Elvira" und "Friederike"

Bereits vor einem Monat hatten die Unwetter "Elvira" und "Friederike" (27. Mai bis 8. Juni) durch Starkregen, Überschwemmungen und zahlreiche Blitzeinschläge zu teilweise massiven Schäden geführt. Hier gingen über 9.000 Schadenmeldungen bei der Provinzial Rheinland ein. Von diesen Unwettern besonders betroffen waren im Geschäftsgebiet der Niederrhein, der Süden von Bonn mit Grafschaft und Wachtberg sowie das Ahrtal. Die Schadenhöhe liegt hier bei etwa 20 Mio. Euro.

Diskussion um Pflichtversicherung

Nach den Juni-Unwettern wird in Öffentlichkeit und Politik erneut über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden diskutiert. Hierzu Guido Schaefers, Privatkunden-Vorstand der Provinzial Rheinland: "Eine Pflichtversicherung wäre nicht sinnvoll, weil 99 Prozent der Risiken gegen Naturgefahren schon jetzt ohne Weiteres versicherbar sind. Für das übrige eine Prozent kommen individuelle Lösungen in Betracht. Sich gegen Naturgefahren zu versichern ist also in der Regel problemlos möglich und liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Dafür braucht es keine staatliche Zwangsversicherung."

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Gabi Scheidt
Ass.Jur.

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