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Börsen-Bericht: Die Zuversicht schwindet

Frankfurt/M. (ots) - Fehlende Impulse seitens der amerikanischen Börse, erneute Gewinnwarnungen aus dem Technologiesektor und das Festhalten der Europäischen Zentralbank (EZB) an einem Leitzins von 4,5 % haben dem deutschen Aktienmarkt in dieser Woche zugesetzt. Vor allem Technologiewerte wie SAP verzeichneten deutliche Kursverluste. Im Gegensatz hierzu entwickelten sich defensive Werte wie RWE oder E.ON recht positiv. Gleichzeitig hat sich in dieser Woche das Geschäftsklima in Euroland weiter eingetrübt. So sank der Index des Unternehmensvertrauens in der Industrie im Juni von -5 auf -7. In Deutschland nahmen die saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen leicht zu. Anders als erwartet stiegen dagegen die Auftragseingänge für Mai. Ob dieser erste Lichtblick den konjunkturellen Wendepunkt markiert, bleibt zunächst ungewiss. Die geld- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen sowie die Stabilisierung der US-Wirtschaft sprechen jedoch nach wie vor für eine Belebung der Konjunktur in der späteren zweiten Jahreshälfte. Wenn auch die aktuellen Fundamentaldaten die Börsen nicht unbeeindruckt lassen, so ist doch eine gewisse Resistenz der Marktteilnehmer festzustellen. Unterschwellig fließt die Hoffnung auf eine Belebung der Konjunktur in das Kursniveau ein. Bestätigt sich die konjunkturellen Stabilisierung, so sollte die hohe geparkte Liquidität zunehmend wieder in die Aktienmärkte investiert werden. In diesem Umfeld empfiehlt die Commerzbank dem mittelfristig orientierten privaten Anleger Käufe in ausgewählte Titel wie Allianz Holding, Bayer, Deutsche Telekom, E.ON, Infineon, Linde, SAP, Schering oder Siemens. Die Platzierung der Telekom Anleihen belastete den Rentenmarkt in dieser Woche. Unbeeindruckt dagegen zeigte sich der Markt von der Zinsentscheidung der EZB. Vor dem Hintergrund einer schwachen Nachfrage sollte die Inflationsgefahr mittelfristig nachlassen und eine Zinssenkung noch vor der Sommerpause erlauben. Dem privaten Investor empfiehlt die Commerzbank, kurzlaufende Titel, die nicht der Liquiditätssicherung dienen, in Papiere mittlerer Laufzeiten zu tauschen. Engagements in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen guter Bonität sollten weiterhin im Vordergrund stehen. ots Originaltext: Commerzbank Aktiengesellschaft Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Verantwortlich: Commerzbank Aktiengesellschaft Zentrales Geschäftsfeld Private Kunden 60261 Frankfurt am Main Tel. (069) 136 - 46553 Fax (069) 136 - 50993 E-Mail: pressestelle@commerzbank.com Internet: http://www.commerzbank.de Original-Content von: Commerzbank Aktiengesellschaft, übermittelt durch news aktuell

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