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    Heidelberg (ots) - Es ist ein Horrorszenario: 90 000 Arbeitsplätze könnten im kommenden Jahr in Deutschlands Autobranche wegbrechen. Auf die Abwrackparty folgt der Rausch, prophezeit Roland Berger. Keine Frage: Das nächste Jahr wird hart, doch für Panikmache gibt es keinen Anlass. Erste positive Zeichen gibt es vielerorts. In den USA hat die Nachfrage nach Autos langsam wieder Fuß gefasst, der Nachholbedarf in Asien ist durch die Wirtschaftskrise wohl nur gestoppt worden. In Deutschland blicken mittlerweile selbst die Premiumhersteller nicht mehr ganz so düster in die Zukunft. Profitierten von der Abwrackprämie vor allem Autobauer mit Kleinwagen im Sortiment, dürften nun etliche Firmen, die traditionell die größten Abnehmer von Autos der Premiumklasse sind, wieder investieren. Gleichwohl: Nicht alle werden die Krise überleben. Vor allem Händler werden Pleite gehen. Doch Experten sehen darin die Fortsetzung eines schon länger dauernden Konzentrationsprozesses. Gerade in Ballungsräumen finden sich Autohäuser einer Marke oft im Abstand von nur wenigen hundert Metern. Einschnitte hätte es auf jeden Fall gegeben - auch ohne Wirtschaftskrise. Die Abwrackprämie hat vielen nur den Blick auf die Wahrheit verstellt.

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