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Boehringer Ingelheim weist negative Beurteilung des Schmerzmittels Thomapyrin durch die Stiftung Warentest entschieden zurück

    Ingelheim (ots) - Boehringer Ingelheim weist Kritik an der
Wirksamkeit des Schmerzmittels Thomapyrin" mit allem Nachdruck
zurück. Bei der Vorstellung des "Handbuchs Medikamente" der Stiftung
Warentest am Mittwoch in Berlin waren entsprechende Behauptungen
aufgestellt worden.
    
    Bei Thomapyrin handelt es sich um ein wirksames und seit über 50
Jahren bewährtes Arzneimittel. Die negative Beurteilung von
Thomapyrin durch die Stiftung Warentest ist wissenschaftlich vor dem
Hintergrund einer Neubewertung der Kombinationsanalgetika in den
letzten Jahren nicht haltbar. Mittlerweile hat die wissenschaftliche
Fachwelt wiederholt klare und fundierte Aussagen zu Gunsten
coffeinhaltiger Kombinationspräparate (z.B. Thomapyrin) gemacht, so
beispielsweise beim jüngsten Weltschmerzkongress am 28. August 1999
in Wien.
    
    Für die Kombination von Wirkstoffen in einem Schmerzmittel spricht
die Wirkung über unterschiedliche Mechanismen, so dass der Schmerz
auf verschiedenen Ebenen angegriffen wird. Das bietet zwei Vorteile.
Zum einen erhöht sich die Wirkung, zum anderen reicht durch die
Kombination der einzelnen Bestandteile eine jeweils geringere Dosis
aus, als bei der Einnahme eines Monopräparates mit ASS oder
Paracetamol. Damit werden die gleichfalls dosisabhängigen
unerwünschten Wirkungen der einzelnen Wirkstoffe reduziert.
    
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