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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Kaufkraft- und Armutstudie

Bielefeld (ots) - Blühender Osten, darbender Westen: Das ist zu schwarz-weiß gemalt. Doch die Diskussion über die faire Verteilung von Milliarden an Fördermitteln ist so berechtigt wie notwendig. Natürlich sind seit der Wiedervereinigung große Summen in den Aufbau Ost geflossen. Natürlich hat dies auch Entwicklungen mit sich gebracht, die als ungerecht oder überflüssig betrachtet werden. Aber es war richtig und wichtig, in den Osten Deutschlands zu investieren, um dort Perspektiven zu eröffnen, Arbeitsplätze zu erhalten oder neue zu schaffen. Doch die Zeit ist reif für einen Systemwechsel. Die Verteilung der Gelder darf nicht mehr nach Himmelsrichtungen erfolgen, sie muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Den Blick dafür schärft die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Sie berücksichtigt regionale Unterschiede und ist damit aussagekräftiger als andere, allgemeinere Untersuchungen. Erschöpfend ist das Ergebnis damit aber längst nicht. Gleichwohl zeigt die Studie die Problemfelder auf: Großstädte, Arbeitslosigkeit, Alleinerziehende und Integration. Es ist an der Politik, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

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