Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westfalen-Blatt mehr verpassen.

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum NRW-Etat

Bielefeld (ots)

Das Landesverfassungsgericht in Münster ist gestern bei der mündlichen Verhandlung über den NRW-Nachtragsetat seiner kritisch-distanzierten Linie treu geblieben. Nach zwei Briefen, einer einstweiligen Verfügung mit dem Verbot weiterer Schuldenaufnahme für 2010 und der gestrigen Anhörung steigt die Zahl der gelben Karten auf vier. Dennoch bleibt offen, ob das Gericht in genau einem Monat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und ihren glücklosen Finanzminister schlussendlich Rot zeigt. Inzwischen hat die Minderheitsregierung verstanden. Die Planungen für den Etat 2011 fallen, soweit erkennbar, vorsichtiger aus. Aber immer noch beruft sich NRW auf eine nachhaltige Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts. Solange das Land die Neuverschuldung nicht unter die verfassungsrechtlich zulässige Marke von vier Milliarden Euro drückt, ist die nächste Klage der Opposition gewiss. Fazit: Selbst ein Freispruch in Sachen 2010 löst kein Problem in 2011.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westfalen-Blatt
Weitere Storys: Westfalen-Blatt
  • 15.02.2011 – 21:00

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Berlusconi vor Gericht

    Bielefeld (ots) - Armes Italien. Ein Regierungschef wird wegen des Verdachts des Machtmissbrauchs und Sex mit einer Minderjährigen angeklagt. Das ist beispiellos. Deshalb haben die Frauen von Mailand bis Palermo am Wochenende nicht nur gegen den Politiker demonstriert, sondern vor allem gegen den Schürzenjäger Silvio Berlusconi. Das Land hat eine bessere Führung ...

  • 14.02.2011 – 22:10

    Westfalen-Blatt: Korrektur: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Flüchtlingswelle

    Bielefeld (ots) - Niemand denkt daran, um Europa eine Mauer zu bauen - es gibt auch andere Mittel. Italien will Sicherheitskräfte nach Tunesien schicken, um dort die Menschen daran zu hindern, sich auf dem Seeweg in Richtung gelobtes Land zu machen. Europas Grenze sollte an die Sandstrände Tunesiens verlegt werden. Die neuen Machthaber in Tunis konnten gar nicht ...

  • 14.02.2011 – 21:30

    Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema West-LB:

    Bielefeld (ots) - Es scheint, als sei die ganze West-LB eine »Bad Bank«. Man kann die nordrhein-westfälischen Sparkassen verstehen, dass sie nicht nochmal zwei Milliarden Euro in ein Fass ohne Boden versenken wollen. Schließlich war das ihre Bedingung, als die Regionalverbände das letzte Mal übers Land tingelten, um bei den lokalen Sparkassen-Chefs hunderte ...