Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Andreas Pinkwarts Steuerbonus-Vorschlag:

Bielefeld (ots) - Das ist der Unterschied zwischen Sport und Politik: Wer im Fußball 0:3 verliert, kann sich nicht hinterher als Gewinner hinstellen. In der Politik geht das, wie der FDP-Landeschef Andreas Pinkwart gestern vorzuführen versuchte. Obwohl sein Vorschlag, den Steuerbonus für Hotels wieder abzuschaffen, von der Bundesregierung und seinen Parteigenossen abgeschmettert wurde, sprach er von einem Erfolg. Auf seine Initiative hin würden die Gesetzesregelungen benutzerfreundlicher gefasst. Sagen wir, wie es ist: Pinkwart hat sich verkalkuliert. Ohnehin muss sich der Liberale fragen lassen, warum er nicht früher seine Stimme gegen zuviel Bürokratie erhob. Seit dem 1. Januar ist die Steuersenkung Gesetz. Nach dem Fehlstart von Schwarz-Gelb in Berlinhat Pinkwart Angst, dass die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai mit einer Niederlage für Schwarz-Gelb in Düsseldorf endet. Deshalb machte er sich zum Sprachrohr der von Kopfschütteln geprägten Volksmeinung zum Hotel-Steuerbonus und erlebte eine politische Bruchlandung. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: