Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Hauptschule

Bielefeld (ots) - Das Ergebnis der Umfrage unter Hauptschullehrern ist ein Schlag ins Gesicht der Schüler. Wenn nicht einmal mehr der eigene Lehrer an die Zukunft dieser Schulform glaubt, warum sollen sich seine Schützlinge dann noch anstrengen? Dabei gilt die Binsenweisheit: Wer die Hauptschule abschafft, schafft nicht die Hauptschüler ab. Sprachprobleme, mangelnde Unterstützung aus dem Elternhaus, Entwicklungsdefizite und nicht zuletzt eingeschränkte Fördermöglichkeiten in den Grundschulen können dazu führen, den Lernerfolg von Kindern massiv zu schmälern. Schule wie Schüler kostet es viel Kraft und Mühe, diese Defizite aufzuarbeiten. Das gelingt nicht immer. Doch mit mehr Ganztagsunterricht und gezielter Berufsvorbereitung sind viele Hauptschulen in NRW auf einem guten Weg. Der aber kann nur zum Ziel führen, wenn es auch Unternehmer, Handwerker und Behörden gibt, die diesen Schülern eine berufliche Perspektive zu eröffnen. Nicht immer zahlt sich diese Mühe betriebswirtschaftlich aus. Gesellschaftlich aber sehr wohl. Der Hilferuf aus den Hauptschulen ist unüberhörbar. Jetzt sind Helfer gefragt. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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