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Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema "Bankenkritik":

Bielefeld (ots)

Fast 500 Milliarden Euro hat der Staat im
vergangenen Herbst zur Rettung der deutschen Banken ausgegeben. Und 
wo bleibt die Dankbarkeit? Die gibt's nicht und wäre auch völlig 
unangemessen.
Ebenso wie die pauschale Kritik der Politiker an der Branche. Die 
Banken sitzen auf ihrem Geld, das sie vom Steuerzahler erhalten haben
und legen es gewinnbringend an, anstatt günstige Kredite zu vergeben,
lautet der Vorwurf. Widerspruch kommt von den öffentlich-rechtlichen 
und genossenschaftlichen Banken, die ihr Kreditvolumen an den 
Mittelstand ausgeweitet haben.
Offenbar hat der Wahlkampf begonnen - anders ist die Drohung nicht zu
verstehen, dass der Staat selbst Kredite gewähren oder Banken dazu 
zwingen will. Wer steht dann für geplatzte Kredit gerade? Die 
Bundesregierung oder wie immer der Steuerzahler? Und für die 
Kreditvergabe Regeln lockern zu wollen, ist falsch. Es sind die 
gleichen Regeln, die in den USA ignoriert wurden und die Finanzkrise 
ins Rollen gebracht haben. Die Geldinstitute wollen mit Krediten 
Geschäfte machen. Die Verantwortung für das Risiko kann ihnen niemand
abnehmen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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