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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Frauen in der Politik (Wiederholung wg. unvollständiger Übertragung)

    Bielefeld (ots) - 90 Jahre nach der ersten Wahl mit weiblicher Beteiligung sind Frauen in der Politik noch immer in der Minderheit. Sie nutzen ihr Stimmrecht, kandidieren jedoch selten selbst für Ämter. Die Studie des Bundesfamilienministeriums belegt, dass die meisten Frauen durch andere Aufgaben zur Kommunalpolitik kommen. Durch Themen, die sie direkt betreffen. So sitzen Frauen denn auch meist in den »klassischen« Ausschüssen wie denen für Schule und Soziales, Sport oder Kultur. Dass es überhaupt Frauen gibt, die sich politisch engagieren, ist nicht nur wichtig für sie selbst, sondern für die Gemeinschaft, in der wir leben. Die von den Bürgern gewählten Stadträte sind die Basis unserer Demokratie. Deshalb müssen sie die Gesellschaft auch bestmöglich widerspiegeln. Dazu gehört nicht nur die Ausgewogenheit der Parteien, sondern auch die der Geschlechter. In den Städten und Gemeinden Ostwestfalen-Lippes leben schließlich Männer und Frauen, junge Menschen genauso wie alte. Sie alle haben eigene Wünsche und Bedürfnisse, unterschiedliche Interessen. Und alle müssen sie bei Entscheidungen berücksichtigt werden - immer im Sinne der Gemeinschaft. Um das zu gewährleisten, müssen die Frauen mitreden wollen. Alte Rollenbilder scheinen aber vor allem in ihren Köpfen noch immer verankert zu sein. In den Rathäusern sitzen bis heute zu wenig Frauen. Das liegt sicher nicht nur daran, dass die Männer sie nicht mitmachen ließen.

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