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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Möbelbranche

    Bielefeld (ots) - Was haben Bekleidungshersteller und Autoproduzenten, was die Möbelindustrie noch nicht hat? Geschäfte, die sich mit Haut und Haaren ausschließlich einer Marke verschrieben haben. Vertikalisierung heißt das Sprungbrett, auf dem Hersteller wie Gerry Weber, Benetton, H & M sowie Zara ihren Höhenflug starteten. Demgegenüber ist die Möbelbranche - von Ausnahmen wie Interlübke und Poggenpohl abgesehen - weitestgehend horizontal strukturiert: Jedes Möbelhaus hält sich zugute, möglichst viele Anbieter auszustellen. Objektiv profitiert davon der Kunde - vorausgesetzt, das Verkaufspersonal ist so geschult, dass es über die Vorzüge eines Möbels auch wirklich informiert ist. Subjektiv neigt der Verbraucher dazu, bekannten Marken mehr Vertrauen zu schenken. In dem Fall sind die meisten Kunden auch bereit, tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Das sollte die Möbelbranche jetzt, wo die Umsätze wieder zurückgehen, nutzen. Wer kennt schließlich die Vorteile einer Ware besser als der Hersteller? Es müssen ja nicht gleich eigene Geschäfte sein. Flächen im Möbelhaus, die vom Hersteller -  auch mit eigenem Personal -  selbtständig betreut werden, tun es anfangs auch.

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