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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Volkswagen/Porsche

    Bielefeld (ots) - Der Brummifahrer wundert sich. Künftig fährt er für Porsche? Doch genau so ist es. Zur gleichen Zeit, da sich Volkswagen den Weg zur Bildung des schwerlastigen Trios VW-Scania-MAN freigekauft hat, rückten die Wolfsburger ein Stück weiter nach Stuttgart. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking erhielt vom Aufsichtsrat freie Hand und das notwendige Kleingeld, um sich gut 50 Prozent und damit die Mehrheit an den VW-Aktien zu sichern. Mal abgesehen von der IG Metall, die in keinem anderen deutschen Autokonzern eine so starke Stellung innehat wie in Wolfsburg, gibt es wohl niemanden, der Porsche nicht gern am Steuer von Volkswagen sähe. Wer wenn nicht die erfolgreiche Sportwagenschmiede sollte in der Lage sein, die verkrusteten Strukturen aufzubrechen? Es ist zwar nicht das Gleiche, einen Porsche Carrera, einen Polo oder einen Lastwagen zu steuern. Aber es schadet auch nicht, wenn man vorm Einstieg schon bewiesen hat, dass man ein anderes Fahrzeug beherrscht. VW wird nicht nur vom technischen Knowhow, sondern auch vom guten Ruf Porsches profitieren. Auf dem Weltmarkt wird der neue Motor den Konzern wieder ein Stück weiter nach vorne bringen.

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