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Steuerrechtliche Harmonisierung in der EU ist unerlässlich Presseinformation zur 2. Handelsblatt Konferenz Europäisches Steuerrecht ist Realität (22. und 23. November 2005; Köln)

Düsseldorf (ots)

Düsseldorf, Oktober  2005. Der Aufruf einiger
Richter am Bundesfinanzhof zur "Notwehr gegen Europa" im August 2005 
hat ein Schlaglicht auf die Steuerurteile des EuGH geworfen. Mit dem 
Verweis auf Niederlassungs-, Dienstleistungs- und 
Kapitalverkehrsfreiheit sowie die Arbeitnehmerfreizügigkeit begründet
der EuGH regelmäßig seine Urteile in strittigen grenzüberschreitenden
Steuerrechtsfällen. Nach Ansicht der Richter am Bundesfinanzhof 
verkennt der EuGH dabei, dass die Mitgliedstaaten ihren Finanzbedarf 
decken müssen und blicken mit Sorge auf die Milliardenverluste durch 
das erwartete Marks & Spencer-Urteil. Erst jüngst betonte der 
EU-Generalanwalt Philip Léger: "Steuermindereinnahmen sind nicht als 
zwingender Grund des Allgemeininteresses anzusehen."
Die 2. Handelsblatt Konferenz "Europäisches Steuerrecht in der 
Realität" (22. und 23. November 2005, Köln) greift die Auswirkungen 
der EuGH-Urteile für Unternehmen und Finanzämter auf und diskutiert 
unter anderem die mögliche Neuregelung der Verlustverrechnung bei 
Konzerngesellschaften nach dem Marks & Spencer-Urteil.
Einen Überblick über die Umsetzung aktueller EU-Richtlinien wie 
der Fusionsrichtlinie gibt Prof. Dr. Jürgen Lüdicke 
(PricewaterhouseCoopers AG). Die neuen Gestaltungsmöglichkeiten, die 
sich aus der geänderten Fusionsrichtlinie für die Unternehmen 
ergeben, erläutert Dr. Ottmar Thömmes (Deloitte & Touche GmbH). Als 
Vertreter des Bundesministeriums der Finanzen spricht MinDirg Gert 
Müller-Gatermannüber die Auswirkungen des europäischen 
Integrationsprozesses auf das deutsche Unternehmenssteuerrecht. Die 
Betriebsstättenverluste aus EU-Ländern und Drittstaaten ist das Thema
von Prof. Dr. Wolfgang Kessler (Albert-Ludwigs-Universität, 
Freiburg/Breisgau). Grenzüberschreitende Umstrukturierungen und 
Wegzüge beziehungsweise Sitzverlegungen greift Prof. Dr. Thomas 
Rödder (Flick Gocke Schaumburg) auf.
Der frühere Vorsitzende Richter am Bundesfinanzhof Prof. Dr. 
Franz Wassermeyer kommentiert die aktuellen EuGH-Urteile. Wassermeyer
rät der Bundesregierung, das deutsche Steuerrecht grundsätzlich 
europatauglich zu gestalten. Laut der Fachzeitschrift "Der Betrieb" 
sind zurzeit 136 Steuervorschriften nicht europatauglich.
Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:
http://vhb.handelsblatt.com/pr-steuerrecht
Weitere Informationen zum Programm
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Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
 Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax:      +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail:  nadja.thomas@euroforum.com
Handelsblatt
Das Handelsblatt, gegründet 1946, ist die größte Wirtschafts- und 
Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure, 
Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen 
für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Für 
Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und 
Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse 
Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2005 erreicht 
das Handelsblatt 289.000 Entscheider, das entspricht 12,6 
Prozent.EUROFORUM Deutschland GmbHEUROFORUM Deutschland GmbH ist 
eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, 
Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist 
EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für 
Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner
für Konferenzen der WirtschaftsWoche. Mit rund 200 Mitarbeitern haben
im Jahr 2004 mehr als 800 Veranstaltungen in über 20 Themengebieten 
stattgefunden. Rund 36 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr 
EUROFORUM-Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2004 bei rund 50 Millionen 
Euro.

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Telefon: +49(0)211/9686-3387
Fax: +49(0)211/9686-4387
nadja.thomas@euroforum.com

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