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Umsatzsteuer-Regeln bleiben in Bewegung 8. EUROFORUM-Jahrestagung "Umsatzsteuer 2009/2010" 7. und 8. Dezember 2009, Hotel Hilton, Frankfurt am Main

Frankfurt/Düsseldorf (ots)

Frankfurt/Düsseldorf, November 2009.
"Die Umsatzsteuer muss an die modernen Anforderungen angepasst 
werden" heißt es im Koalitionspapier der neuen Bundesregierung. Im 
Laufe der Legislaturperiode soll unter Einbeziehung der europäischen 
Vorgaben geprüft werden, ob eine Umstellung auf die Ist-Besteuerung 
auf Leistungserbringer- und empfängerseite sinnvoll sein kann. 
Handlungsbedarf sieht die neue Regierung auch bei den ermäßigten 
Mehrwertsteuersätzen und bei der Wettbewerbsgleichheit kommunaler und
privater Anbieter. Bereits zum 1. Januar 2010 ändert sich die 
deutsche Umsatzsteuer-Gesetzgebung durch die nationale Umsetzung des 
europäischen Mehrwertsteuerpakets. Daraus ergeben sich grundlegende 
Änderungen der Ortsvorschriften bei Dienstleistungen und im 
Vorsteuer-Vergütungsverfahren.
Auf der 8. EUROFORUM-Jahrestagung "Umsatzsteuer 2009/2010" 
diskutieren Umsatzsteuer-Experten aus Politik, Wirtschaft, 
Wissenschaft und Justiz über die Notwendigkeit, das Umsatzsteuerrecht
weiter zu reformieren und zeigen Probleme bei der Umsetzung der neuen
Regeln auf. "Die Rechtsdatenbank eines Verlages enthält für den 
Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2009 130 Entscheidungen und 
120 Verwaltungsanweisungen zur Umsatzsteuer. Hinzu kommen weitere 
gesetzliche Änderungen", stellt der Vorsitzende der Jahrestagung 
Ralph E. Korf fest. Dr. Wolfram Birkenfeld (Bundesfinanzhof) 
erläutert Fehlerquellen beim Vorsteuerabzug und geht auf Einzelheiten
wie die Vorsteueraufteilung von Herstellungskosten ein. Als Vertreter
der Europäischen Kommission berichtet Alexander Wiedow über die 
Entwicklungen in der Mehrwertsteuer-Gesetzgebung auf europäischer 
Ebene und gibt einen Ausblick auf die Fragestellungen, die die neue 
Kommission angehen wird.
Das Umsatzsteuergesetzbuch
"2,5 Billionen Euro (2005) der in Rechnung gestellten Umsätze 
zwischen Unternehmen führen zu großem Aufwand in der Wirtschaft, aber
zu keinem umsatzsteuerlichen Ertrag beim Fiskus" ist eine der Thesen 
in dem vielbeachteten Umsatzsteuergesetzbuch von Prof. Dr. Dr. hc. 
mult. Paul Kirchhof (Universität Heidelberg). Der renommierte Finanz-
und Steuerexperte stellt die Thesen seines Vorschlags zur Reform der 
Umsatzsteuern und der Verkehrssteuern zur Einführung in die 
Podiumsdiskussion vor und stellt sich den Fragen von Dr. Wolfram 
Birkenfeld, Jörg Kraeusel (Bundesministerium der Finanzen), Rainer 
Weymüller (Finanzgericht München) und Ingo Schlegel (General 
Electric).
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/pr-umsatzsteuer09

Pressekontakt:

Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM - ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf

Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Original-Content von: EUROFORUM Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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