Deutscher Bauernverband (DBV)

MKS: DBV fordert Abkehr von Nicht-Impfpolitik
Maul- und Klauenseuche offenbar nicht im Griff

    Berlin (ots) - Die Hiobsbotschaften der letzten Tage haben
gezeigt, dass sich die Maul- und Klauenseuche (MKS) rasant zu einer
weltumspannenden Seuche auszuweiten droht. Die in Großbritannien
grassierende Seuche und das Übergreifen auf das europäische Festland
machen deutlich, dass der Seuchenzug mit der bisherigen
Seuchenbekämpfungsstrategie offensichtlich nicht aufgehalten werden
kann. MKS-Ausbrüche in Argentinien, im Nahen Osten, Indien und
anderen Staaten der Erde bedrohen die Klauentiere, bestätigte jetzt
auch die UNO.
    
    In großer Sorge und in Verantwortung für die Tierhalter fordert
der Deutsche Bauernverband die EU-Kommission und die Bundesregierung
auf, die derzeitige Strategie der strikten Nichtimpfung zu ändern.
Die Impfung muß EU-weit wieder als normales Instrument der
Seuchenbekämpfung genutzt werden. Dabei muß sichergestellt werden,
dass geimpfte Klauentiere und deren Produkte wie in der Vergangenheit
voll verkehrsfähig sind, also ohne Handelsbeschränkung vermarktet
werden können. Für die Verbraucher führt diese Umstellung zu
keinerlei Gesundheitsbedenken. Zusätzlich fordert der DBV, mit großem
Nachdruck Tests zu entwickeln, mit denen Produkte geimpfter Tiere von
infizierten Tieren unterschieden werden können. Mit diesen
Forderungen hat sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes,
Gerd Sonnleitner, in einem dringenden Brief an Bundesministerin
Renate Künast und an die EU-Kommissare David Byrne und Franz Fischler
gewandt.
        
    
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