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Kultursponsoring in Deutschland - ein Gespräch zwischen Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin und dem Arbeitskreis Kultursponsoring
AKS

    Berlin (ots) -
    
    Gemeinsame Presseerklärung des Kulturstaatsministers und des
    Arbeitskreises Kultursponsoring
    
    "Unternehmen leisten als Kultursponsoren einen wichtigen und nicht
mehr wegzudenkenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Deutschland",
sagte Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin in einem Gespräch mit
dem "Arbeitskreis Kultursponsoring", einer Initiative des
"Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI". Unternehmen trügen
mit rund 350 Millionen ¤ den größten Teil zur privaten
Kulturfinanzierung in Form von Sponsoring bei - das Sponsoringklima
allerdings entspreche dieser Entwicklung noch nicht. In den Medien
würden Kultursponsoren im Gegensatz zu Mäzenen und Stiftern nach wie
vor nur selten genannt. Das war Hintergrund des Gespräches am 4. Juni
2002 in Berlin.
    
    Die Gesprächsteilnehmer verständigten sich auf folgende Punkte:
    
    - Kultursponsoring ist ein notwendiger Teil des Engagements der
Wirtschaft für die Kultur und damit für die Zukunft unserer
Gesellschaft. Ziel müsse sein, verstärkt Unternehmen zu gewinnen, die
sich engagieren und einen komplementären Beitrag zur
Kulturfinanzierung leisten. Dies bedürfe allerdings auch der
verstärkten Anerkennung durch die Öffentlichkeit wie auch der Medien.
    
    - Insbesondere gelte es, das Kultursponsoring- Engagement kleiner
und mittlerer Unternehmen in Deutschland zu würdigen. Sie leisteten
oft unersetzliche Beiträge zum Kulturangebot ihrer Region.
    
    - Wichtig sei es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die
vielfältigsten Kooperationen zwischen Kultur, Wirtschaft und
Öffentlicher Hand entstehen können. In diesem Bereich seien vor allem
intensive Beratungsleistungen der Verwaltung gegenüber den
Kulturinstitutionen zu leisten.
    
    Nach dem Austausch erklärten der Kulturstaatsminister und der
Arbeitskreis, den Dialog fortsetzen zu wollen.
    
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