BDI Bundesverband der Dt. Industrie

Siegfried Russwurm übernimmt NMI-Vorsitz

Berlin (ots) -

   - Siemens-Vorstandsmitglied leitet ab Januar Nordafrika Mittelost 
     Initiative der Deutschen Wirtschaft
   - Bisheriger Chef Wolfgang Büchele wechselt zum Ost-Ausschuss der 
     Deutschen Wirtschaft 

Siegfried Russwurm (52) übernimmt zum 1. Januar 2016 den Vorsitz der Nordafrika Mittelost Initiative der Deutschen Wirtschaft (NMI). Das Vorstandsmitglied der Siemens AG wird Nachfolger von Wolfgang Büchele (56), Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, der zum Jahreswechsel Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft wird.

Mit dem Wechsel tritt erneut ein Repräsentant eines DAX-Unternehmens an die Spitze der Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft für den Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika. Russwurm ist Forschungsvorstand und Technikchef bei Siemens. Er ist dort außerdem verantwortlich für den Nahen und Mittleren Osten sowie die Region der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

Gemeinsam mit den fünf NMI-Trägern will Russwurm den Dialog und die Zusammenarbeit der deutschen Wirtschaft mit der Region des Nahen und Mittleren Ostens sowie Nordafrika zum beiderseitigen Nutzen intensivieren. "Sowohl die Wirtschaftsleistung als auch die Bevölkerung dieser Länder wachsen rapide. Damit wächst ihr Bedarf an Lösungen und Produkten, insbesondere in den Bereichen Energie, Mobilität, Wohnen, Kommunikation und Gesundheit", sagte Russwurm.

"Es gibt viele Gelegenheiten für die deutsche Wirtschaft, die Entwicklung der Region und das Leben der Menschen in diesen Ländern positiv mitzugestalten und zu beeinflussen. Wir wollen dabei helfen, den Menschen in dieser Region eine bessere wirtschaftliche Perspektive zu bieten. Wenn wir den Dialog und die Zusammenarbeit mit dieser Region intensivieren, entsteht ein Gewinn auf beiden Seiten", unterstrich Russwurm.

Auch in der energieintensiven Industrie wie der Metallverarbeitung, in der petrochemischen Industrie, in der Bau- und Wasserwirtschaft sowie in der Aus- und Weiterbildung, durch Forschungskooperationen und bei Technologie- und Wissenstransfer bestehen für die deutsche Wirtschaft vielversprechende Gelegenheiten. "Bei allen Kontakten der deutschen Unternehmen mit der Bundesregierung und mit den Partnern in der Region ist mir wichtig, dass wir mit einer Stimme sprechen, wo immer dies möglich ist, und gleichzeitig branchenspezifische Sichten anerkennen, wo dies notwendig ist", erklärte der zukünftige NMI-Vorsitzende.

Über die NMI

Träger der Nordafrika Mittelost Initiative der Deutschen Wirtschaft sind der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (AV) und der Bundesverband deutscher Banken (Bankenverband). Die NMI arbeitet mit 21 Ländern in der Region Mittlerer und Naher Osten sowie Nordafrika, in denen etwa 400 Millionen Einwohner leben. Dies entspricht rund sechs Prozent der Weltbevölkerung. Bis 2030 wird sich die Bevölkerung in diesen Ländern annähernd verdoppeln.

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