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BDI-Präsident Thumann: "Ökologische Industriepolitik muss nachhaltig sein" - Warnung vor Kosten für Volkswirtschaft und Bürger - Industrie bei Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz in der Offensive

    Berlin (ots) - "Die deutsche Industrie unterstützt eine ökologische Industriepolitik, die nachhaltig ist und Wachstum und Beschäftigung stärkt. Aber die Vorstellungen des Bundesumweltministeriums kommen Unternehmen und Bürgern teuer zu stehen." So kommentierte BDI-Präsident Jürgen Thumann die Vorlage dieses Konzepts in Berlin. Er warnte angesichts der schwächeren Konjunktur vor weiteren Belastungen für die Realwirtschaft. "Die Industrie ist bereit, beim Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz kräftig in die Offensive zu gehen. Nur die Industrie kann die notwendigen Technologien entwickeln und am Markt durchsetzen."

    "Ein Konzept, das sich nur auf ökologische Aspekte fokussiert, widerspricht dem Grundsatz der Nachhaltigkeit", erläuterte Thumann. Die ökonomische Effizienz sei das entscheidende Kriterium für die konkrete Ausgestaltung einer Industriepolitik. "Das Bundesumweltministerium verschweigt, wie teuer ökologische Industriepolitik für Volkswirtschaft und jeden Einzelnen ist", kritisierte der BDI-Präsident.

    Kostspielige Beispiele seien die Einführung einer Steuer auf Strom aus Kernenergie, die Vollversteigerung von Emissionszertifikaten für die Stromwirtschaft und obligatorische Energiemanagementsysteme für Unternehmen. Thumann: "Die Unternehmen müssen es bezahlen können, innovative Technologien zu entwickeln und großräumig anzuwenden."

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