NDR Norddeutscher Rundfunk

Deutsch-polnisches Magazin Radio Pomerania künftig in ganz Mecklenburg-Vorpommern zu hören
Start: Mittwoch, 17. Oktober, 20.15 Uhr, NDR 1 Radio MV

    Hamburg (ots) - Radio Pomerania entwickelt sich weiter: Ab
Mittwoch, 17. Oktober, ist das deutsch-polnische Radioprojekt von NDR
1 Radio MV und Radio Stettin landesweit in ganz
Mecklenburg-Vorpommern empfangbar. Bisher war Radio Pomerania nur im
Bereich der Euroregion Pomerania zu hören.
    
    Seit drei Jahren wird das preisgekrönte Projekt Radio Pomerania in
der Euroregion gesendet. "Was als Modellversuch mit Unterstützung der
EU begann, ist nun reif für ganz Mecklenburg-Vorpommern", so die
Meinung der Macher von Radio Pomerania, Angelika Stangneth aus dem
NDR-Vorpommernstudio Greifswald und Zbigniew Plesner vom Polnischen
Rundfunk Stettin: "Das Thema Osterweiterung der EU beschäftigt nun
auch die  Menschen beiderseits der Grenzen - wir bieten den Service
dazu."
    
    NDR-Intendant Jobst Plog unterstützt die Ausweitung des
Hörfunk-Projektes Radio Pomerania: "Die Medien haben eine große
Verantwortung im Prozess der europäischen Erweiterung. Die
öffentlich-rechtlichen Sender bringen hier ihre Sach- und
Fachkompetenz ein  und wecken so Verständigung mit den künftigen
EU-Partnern wie z.B. Polen." Auch als Präsident des
deutsch-französischen Kulturkanals ARTE setzt sich Plog für die
Kooperation mit polnischen Sendern ein.
    
    Inzwischen sind auf allen Gebieten -Wirtschaft, Kultur oder
Bildung - die  Verbindungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und
Westpommern gewachsen. Hier bietet sich viel Stoff für das
deutsch-polnische Magazin Radio Pomerania, das einmalig ist in der
bundesdeutschen und in der polnischen Medienlandschaft.
    
    Die beiden Journalisten Angelika Stangneth und Zbigniew Plesner
produzierten - unterstützt von Reportern beiderseits der Grenze -
allmonatlich eine Sendung jeweils in deutscher und polnischer
Sprache. In der ersten landesweiten Ausgabe am 17. Oktober wird
beispielsweise über polnische Erntehelfer auf einem Mecklenburger Gut
berichtet sowie über den Wäsche-Service aus Polen für deutsche
Spitzenhotels. Ein weiteres Thema ist auch die grenzenüberschreitende
Kooperation zwischen der Polizei.
    
    "Die Themen setzt das Leben beiderseits der Grenze - und die
Redakteure nehmen sich brisanter Fragen an. Der Blick von beiden
Seiten soll Interesse und Sympathie wecken sowie Probleme offen
ansprechen. Beispiele erfolgreicher Zusammenarbeit haben so die
Chance auf Verallgemeinerung", so die Gewissheit der
Funkhaus-Direktoren Gerd Schneider (Schwerin) und Zbigniew
Kosiorowski (Stettin).
    
    Reportagen, Porträts , Interviews und Ausflugstipps sollen die
Hörer in Mecklenburg-Vorpommern und Westpommern einander näher
bringen - so das Anliegen von Radio Pomerania: Sendetermin im
Programm von NDR 1 Radio MV ist jeweils der letzte Mittwoch im Monat
ab 20.15 Uhr - nach der "Tagesschau". Radio Stettin strahlt das
Magazin jeweils am letzten Sonntag im Monat von 17.05 bis 18 Uhr aus.
    
ots Originaltext: NDR
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Martin Gartzke
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