Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen, zur Situation der Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland

Berlin (ots) - Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine Technologie, die große Potenziale für den Klimaschutz birgt. Jedes Jahr werden um die 60 Millionen Tonnen CO2 durch die KWK eingespart. Allerdings ist aufgrund der bestehenden politischen Rahmenbedingungen sowohl der Betrieb als auch der Ausbau der KWK für die Betreiber nicht auskömmlich. Das führt dazu, dass notwendige Investitionen in diesem Bereich ausbleiben. Wenn politisch nicht nachgebessert wird, wird sich die Situation perspektivisch verschärfen. Das wird auch zu Lasten des Klimaschutzes gehen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Verbesserung der Rahmenbedingungen für die KWK muss daher schnellstmöglich umgesetzt werden. Nur so können die erreichten Erfolge bei der KWK dauerhaft gesichert und Anreize für den weiteren KWK-Ausbau gesetzt werden.

Das deutsche KWK-Gesetz ist grundsätzlich ein zuverlässiges und kosteneffizientes Instrument, um die Modernisierung und den Ausbau der KWK sowie der Fernwärme und -kälte auf den Weg zu bringen. Allerdings muss es aufgrund der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen dringend weiterentwickelt werden, um den effizienten und klimafreundlichen KWK-Anlagen einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Wir brauchen eine zusätzliche Zukunftssicherungskomponente für alle KWK-Anlagen im Bestand. Aktuell stehen KWK-Anlagen sogar vor der Stilllegung, weil sie aufgrund des nicht funktionsfähigen EU-Emissionshandelssystems, des Einspeisevorrangs und hohen Volumens eingespeister erneuerbarer Energien und der damit einhergehenden sinkenden Großhandelspreise nicht laufen.

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