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Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Steuersünder aus OWL zeigen sich selbst an Ins Schwitzen geraten HUBERTUS GÄRTNER

Bielefeld (ots) - Steuerhinterziehung könnte das Wort des Jahres 2013 werden. In den letzten Monaten ist in Deutschland wohl so häufig wie nie über dieses Kriminalitätsphänomen diskutiert worden. Den Anlass dafür gab Uli Hoeneß. Bald wird sich der Präsident des FC Bayern München wegen seiner Steuersünden vor Gericht verantworten müssen. Hoeneß hat offenkundig viele Täter ins Schwitzen und zum Nachdenken gebracht. Auch in OWL gab es zahlreiche Selbstanzeigen. Dass die meisten Steuerbetrüger ihr Schwarzgeld in der Schweiz bunkern, wird von Fahndern bestätigt. Statistiken, die die Selbstanzeigen mit Bezug zu anderen Ländern registrieren, werden im NRW-Finanzministerium deshalb nicht geführt. Dass aber ausgerechnet diese Behörde, die den Kampf gegen Steuerhinterziehung auf ihre Fahne geschrieben hat, Auskünfte zu Selbstanzeigen in OWL verweigerte, ist unverständlich. Schön, dass am Ende ein Richter dagegenhielt - und die Pressefreiheit verteidigte.

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