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Neue Westfälische: Neue Westfälische Bielefeld: Erdbeben in Haiti Bitte um Hilfe BERNHARD HÄNEL

    Bielefeld (ots) - Port-AuPrince ist nicht mehr. Schutt und Asche so weit das Auge reicht, vom Präsidentenpalast bis zu den Hütten in den Vorstädten liegt alles danieder. Dazwischen Menschen, die schreiend und betend durch die Straßen laufen, oder mit bloßen Händen versuchen, Leben unter den Trümmern zu finden und zu bergen. Haiti, das Armenhaus der westlichen Hemisphäre, ist von einer Apokalypse heimgesucht worden. Die Bilder der zerstörten Stadt, die Fotos von Kindern und Alten, die mit verzweifelten und hoffnungsleeren Augen in die Kamera schauen, treiben uns die Tränen in die Augen, die die Opfer dieses verheerenden Bebens nicht mehr weinen können. Die vielen Armen und die verschwindend wenigen Reichen in der Inselrepublik wurden binnen der wenigen Minuten, da die Erde bebte, ins gleiche Elend gestürzt. Das Ausmaß der Tragödie umschreibt die nüchtern-kalte Analyse der Versicherungexperten. Sie befürchten, dass die Schäden allein für ihre Branche im Bereich mehrerer Hundert Millionen Dollar liegen könnte. Und dies in einem Land, dass noch nicht einmal im Ansatz die Folgen der wenige Jahre zurückliegenden Flutkatastrophe überwunden hatte. Auf rasche Hilfe der eigenen Behörden können die Menschen in Haiti nicht hoffen. Es gibt kaum medizinische Versorgung für die Bevölkerung. Viele der ohnehin wenigen Krankenhäuser sind zusammengestürzt. Katastrophenvorsorge gibt es nicht. Die Menschen sind auf sich gestellt. "Meine Gedanken und Gebete sind bei denen, die von dem Erdbeben betroffen sind", sagte US-Präsident Barack Obama. Das ist gut, reicht aber nicht. Schnelle Hilfe ist nötig und die kann nur von außen kommen. Zahlreiche Mitarbeiter vieler Hilfsorganisationen sind seit Jahren vor Ort, Strukturen also vorhanden, die dafür sorgen können, dass Spendengelder zielgerichtet eingesetzt werden und nicht in korrupte Hände gelangen können. Von einem Dollar pro Tag leben die meisten Haitianer, wer zwei Dollar hat, ist fast schon reich. Aus eigener Kraft können die Überlebenden die Not nicht überwinden. Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen. Sie dürfen, dessen darf man gewiss sein, auf Unterstützung, auf Nächstenliebe auch aus Deutschland bauen. Die Hilfsorganisationen sind vorbereitet, die Helfer abrufbereit für den Einsatz im untergegangenen Paradies in der Karibik. Um deren selbstlose Hilfsbereitschaft zu unterstützen, nennen wir Spendenkonten und bitten Sie um Großherzigkeit.

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