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Neue Westfälische: "Es wird keinen Kahlschlag geben"

    Bielefeld (ots) - Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, glaubt nicht an ein schnelles Ende der Krise. "Auf dem Weg nach oben wird der einen oder anderen Firma die Puste ausgehen. Es ist noch ein verdammt weiter Weg nach oben", sagt der Unternehmer aus Vlotho im Interview mit der Neuen Westfälischen Zeitung (Bielefeld). Es werde weitere Entlassungen geben. "Aber einen Kahlschlag wird es nicht geben." Mindestens zwei Jahre werde es dauern, bis die Wirtschaft wieder das Vorkrisen-Niveau erreiche.  Kannegiesser setzt dabei nicht grundsätzlich auf sinkende Löhne. "Unser Ziel ist nicht der Abbau von Tariflöhnen -  genau das wollen wir nicht. Wir wollen von Fall zu Fall entscheiden und nicht mit der Sense vorgehen." Ein stilles Übereinkommen der Wirtschaft, bis zur Bundestagswahl auf Entlassungen zu verzichten, gebe es nicht. "Ich wüsste nicht, wie   das zu organisieren wäre."

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