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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Stromkonzerne

Rostock (ots) - Selbst wenn die aufgedeckte Masche nicht wirklich neu ist - nämlich die Ignorierung sinkender Preise an der Strombörse bei der Berechnung der Kunden-Entgelte - bestätigt sie einen Missstand, über den die Politik seit Jahren nur lamentiert: Auf dem deutschen Strommarkt gibt es keinen echten Wettbewerb. Im Gegenteil. Nach wie vor wird der von vier Großkonzernen dominiert, ist das Land wie in Besatzungszonen eingeteilt. Selbst die Mehrzahl der Stadtwerke ist durch Lieferverträge und Beteiligungsmodelle an der kurzen Leine der Kartelle. Da klingt der gebetsmühlenartige Ruf der Politik nach einem Wechsel des Stromversorgers nur noch peinlich. Dabei hat die mit Bundesnetzagentur, Bundeskartellamt oder Monopolkommission "Folterinstrumente" zur Hand, um die Konzerne zum Einlenken zu bewegen. Gedroht wurde lange genug.

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