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Ostsee-Zeitung: Kommentar zur Bundespräsidentenwahl

Rostock (ots) - Selbstverständlich sind die 1244 Frauen und Männer, die das deutsche Staatsoberhaupt wählen, frei. Allerdings nur auf dem Papier, nach dem Gesetz. In Wirklichkeit wird diese Wahlfreiheit jedoch dermaßen von Parteiinteressen geknechtet, dass sie zur Farce wird. Die Präsidentenwahl ist zum Objekt der Parteienbegierde und des Machterhalts geworden. Das war seit 1949 zwar schon häufig so, doch diesmal ist der gesellschaftliche Überdruss besonders groß. Die Wahl am Mittwoch ist eigentlich keine freie mehr, aber sie kann sehr wohl eine freie Wahl werden. Dann nämlich, wenn die Wahlleute dem Appell von Alt-Bundespräsidenten und ihrem Gewissen folgen - und nicht den Vorgaben der Machtstrategen.

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