Deutsche Umwelthilfe e.V.

Einladung zur Pressekonferenz: Die Rechnung geht nicht auf

    Berlin (ots) - Warum die im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarten energie- und klimaschutzpolitischen Vorstellungen in sich widersprüchlich sind und nicht funktionieren können

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die im energie- und klimaschutzpolitischen Teil der schwarz-gelben Koalitionsvereinbarung  niedergelegten allgemeinen Grundsätze zielen erkennbar darauf ab, die durch die Abkehr vom Atomausstieg aufgeworfenen Gräben nicht noch weiter zu vertiefen. Angela Merkel und Guido Westerwelle wissen, dass sie die Laufzeitverlängerung für alternde Atomkraftwerke gegen eine Mehrheit der Gesellschaft, möglicherweise sogar ihrer eigenen Wählerschaft durchsetzen müssen.

    Mit unserer Analyse des Koalitionsprogramms wollen wir erläutern, warum es für eine klimaverträgliche Energiepolitik nicht ausreicht "das Zeitalter der regenerativen Energien" auszurufen und ansonsten alte Atom- und neue Kohlekraftwerke unter dem Sammelbegriff   "notwendige Brückentechnologien" zu verstecken. Wir werden erklären, warum der Versuch der neuen Bundesregierung, es allen Recht zu machen, außer den Atomkraftgegnern, zum Scheitern verurteilt ist und warum dies keine Frage der Ideologie ist, sondern eine Frage der Physik. 80% Reduktion von Klimagasen, Förderung der Erneuerbaren Energien, Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken, Zubau weiterer Kohlekraftwerke und Stärkung des Wettbewerbs im Energiemarkt: Wer all dies in einer "Energiepolitik aus einem Guss" zusammenfassen will, versucht die Quadratur des Kreises und wird scheitern. Die Rechnung geht nicht auf.

    Darüber würden wir gern mit Ihnen diskutieren und laden Sie herzlich ein zu unserer Pressekonferenz.

    Datum:  Donnerstag, 29. Oktober um 10:00 Uhr Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Raum I, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

    Teilnehmer:     - Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer     - Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Presse

    Über Ihr kommen würden wir uns freuen. Wir bitten um Rückmeldung auf dem Antwortbogen unter: http://www.duh.de/uploads/media/Antwortfax_29102009.pdf

    Mit freundlichen Grüßen,

    Gerd Rosenkranz Deutsche Umwelthilfe, Leiter Politik & Presse

Pressekontakt:
Dr. Gerd Rosenkranz
Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin,
Mobil: 0171 5660577, Tel. 030 2400687-0, Fax. 030 2400687-19,
rosenkranz@duh.de

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