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Ostsee-Zeitung: "Good luck, Mr. President" (zu Barack Obama)

    Rostock (ots) - Barack Obama tat gestern gut daran, selbst in der Stunde des Triumphes nur das zu versprechen, was ihm möglich ist: sich den US-Amerikanern als Anführer zur Verfügung zu stellen, um Wege aus den Krisen zu suchen. Die Probleme sind groß - die schwärende Finanzkrise, die kränkelnde Wirtschaft, die katastrophalen Kriege im Irak und in Afghanistan, die allgegenwärtigen Terroranschläge. Obama muss nun die 75 Tage bis zum Einzug ins Weiße Haus nutzen, um kräftig auf die Euphoriebremse zu treten. Sonst wird er von den Erwartungen seiner Anhängerschaft überrollt. Obama ist kein Supermann. Er muss als Präsident der Vereinigten Staaten zuallererst den Interessen seines Landes dienen - nach innen und nach außen - so wie andere Staats- und Regierungschefs auch. Hoffentlich hört er dabei besser zu als sein Vorgänger George W. Bush. Hoffentlich lösen sich Verkrampfungen im Verhältnis zu Europa. Amerika ist jedenfalls besser als sein Ruf. Das beweist die Wahl Barack Obamas. In diesem Sinne: Good luck, Mr. President!

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