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Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Schwarz-Grün in Hamburg

    Rostock (ots) - Eine Gewähr, dass das Bündnis aus der realpolitisch geläuterten GAL und der großstädtisch-problemorientierten CDU des Ole von Beust auch erfolgreich regieren kann, gibt es freilich nicht. Kuschelig wird es wohl kaum werden, eher pragmatisch kühl. Den Aufbruch in die sozialökologische Moderne, den die Grünen feiern, dürften die Unioner ganz anders interpretieren. Dennoch kann ein erfolgreiches schwarz-grünes Bündnis an der Elbe auch erhebliche Strahlkraft für den Bund entfalten. Es wäre ein Beispiel dafür, wie Realpolitik über einstige ideologische Gräben hinweg gemacht werden kann. Was in Hamburg möglich ist, muss im Bund nicht unmöglich sein. Selbst das Reizthema Atomkraft könnte von wendigen Grünen und flexiblen Unionern umschifft werden, wenn sie sich 2009 im Bund wirklich zum Regieren brauchen sollten.

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