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Nach der Flutkatastrophe
ASB und SAH verteilen Hilfsgüter in Mosambik

Köln (ots) - Hilfsgüter im Wert von über 280.000 DM liefern der Arbeiter-Samariter-Bund und das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) an die Menschen in Zentralmosambik, die bei der Flutwelle im Februar ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. In den Provinzen Sofala und Manica erhalten 2.000 Familien Saatgut und landwirtschaftliche Geräte, um nach dem Rückgang des Hochwassers mit der Aussaat beginnen zu können. Damit das eben begonnene Schuljahr fortgesetzt werden kann, werden an 10.000 Kinder Schulmaterialien verteilt. 15.000 bedürftige Kinder werden mit Kleidung versorgt. Die Verteilung der Hilfsgüter übernehmen Partnerorganisationen von SAH und ASB vor Ort. Die Bevölkerung Mosambiks hatte sich noch nicht von den Folgen der letztjährigen Flutkatastrophe erholt, als zu Jahresbeginn wieder weite Teile des Landes überflutet wurden. Besonders schwer traf es die Provinzen Zambezia, Tete, Manica und Sofala entlang des Flusses Zambezi. In Manica sind rund 44.000 Personen betroffen, in Sofala rund 90.000 Menschen. Viele von ihnen wurden obdachlos und verloren ihre gesamte Habe. Auch Felder, Vieh und landwirtschaftliche Geräte wurden von den Wassermassen weggespült, was für die meisten Menschen dort die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage bedeutet. Bereits im letzten Jahr hatten ASB und SAH gemeinsam sofort nach dem Rückgang der Fluten Saatgut verteilt, so dass viele Familien ihre Felder nochmals bestellen und im selben Jahr eine Ernte einholen konnten. Mit der diesjährigen Hilfsaktion wird erneut eine Perspektive geschaffen, wobei ASB und SAH an die im letzten Jahr gesammelten Erfahrungen in der Not- und Überlebenshilfe in Mosambik anknüpfen können. ots Originaltext: ASB Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Kontakt für Interviewanfragen und weitere Informationen: ASB-Pressestelle, Tel. 0221/47605-296, -224, Fax: -297 ASB im Internet: http://www.asb-online.de Original-Content von: ASB-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

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